WikiLeaks: Sicherheitslücken strategischer Waffensysteme enttarnt

Bildquelle: Wikipedia.org U-Boot der Vanguard Klasse

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U-Boot der Vanguard Klasse

WikiLeaks – William McNeilly ist ein Waffen-Ingenieur der britischen Marine für das Trident II D5 strategische Waffen-System, der brisantes und schockierendes Material der Öffentlichkeit über WikiLeaks zugänglich machte. Den ganzen schockierenden Bericht in englischer Sprache kann man hier lesen: “Trident whistleblower: nuclear disaster waiting to happen”

Achten Sie darauf, dass diese Informationen freigegeben werden. Ich will nicht ins Gefängnis, ohne dass jemand die Wahrheit erfährt.” Dies sind die Worte des britischen Royal Navy Ingenieurs für “Trident” Atomwaffen William McNeilly im Alter von 25 Jahren.

Dieses Dokument führt uns zu den extrem erschreckenden Erkenntnissen, was das westliche Kernwaffen-System in diesem Augenblick und auch in der Vergangenheit betrifft. Es beschreibt verschiedene Bedrohungen und Ereignisse die geschehen sind und Bedrohungen, die sehr wahrscheinlich eintreffen werden; jeder sollte individuell sehr besorgt sein. McNeilly beschreibt in seinem Dokument den vollständigen Mangel an Sicherheit, ein flammendes Inferno im Missile Compartment etc. Er gibt ein umfassendes Bild von dem, was er gesehen hat, um die falschen Bilder von einem scheinbar perfekten System, das die meisten Menschen sich vorstellen, zu widerlegen.

Er sammelte die Informationen durch Hören, in Meetings, dem Lesen von Dokumenten, Gesprächen, und was er mit eigenen Augen gesehen hatte. Es gibt einen Computer, an dem er gearbeitet hatte, der Hinweise enthält auf CB8890, es sind die Anweisungen für die Sicherheit des Trident II D5 strategischen Waffensystems. Er ist sich sicher, dass alle strategischen Waffensysteme (SWS) Kopfzerbrechen bereiten. Es kann auf sie nur von Menschen, die auf der Zugriffsberechtigungsliste stehen, zugegriffen werden, und keine persönliche Elektronik ist erlaubt. Er war auf der Zugriffsliste, ging mit seinem Handy Samsung Galaxy II in einen Raum wo keine Aufnahmegeräte zugelassen sind. Er konnte, obwohl anderes Personal anwesend war und die Räume überwacht sind, ungehindert den Bildschirm fotografieren. Sie denken wahrscheinlich, dass ist unmöglich, aber er hat Beweise, um genau das Gegenteil zu beweisen. Das völlige Fehlen von Sorge um die Sicherheit machte ihm Sorgen. Tatsache ist, es wäre einfacher für ihn gewesen eine atomare Katastrophe auszulösen als diese Informationen zu sammeln.

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Der iranische Genozid (3)

Britischen Offiziere Während der Besatzungszeit in Iran

Britischen Offiziere Während der Besatzungszeit in Iran

Der Teil 2 der Reihe

Die Gründe für die Verstärkung von Wucherei und Hortung

Im Frühling des Jahres 1918 verhärtete sich die Situation. Am 01.03.1918 schrieb Caldwell in einem Telegramm: „Das Kabinett tritt wegen der politischen Lage und der Hungersnot zurück.“ [Caldwell telegram, 891. 00/928, March 1, 1918] In einem anderen Telegramm, am 04.05.1918, schrieb er: „[…] Die Hungersnot ist unerwarteterweise angestiegen. Typhus hat sich zu einer Epidemie entwickelt. In anderen Städten herrscht dieselbe Situation. Die Lebensmittelversorgung ist ziemlich unmöglich geworden; die Preise sind unglaublich hoch und die Menschen ernähren sich von Gras, Hunden, toten Tieren und Menschenkadavern.“ [Caldwell telegram, 891. 48/44, May 4, 1918] Dann weiter am 13.05.1918: „Die wirtschaftliche Situation ist katastrophal. Die Hungersnot überschattet das ganze Land. Die Frühlingserzeugnisse sind gut; Falls sie innerhalb der nächsten 6 Wochen geerntet werden, würde die Lage sich verbessern.“ [Caldwell telegram, 763. 72/9977, May 13, 1918]

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Der iranische Genozid (2)

Der iranische Genozid 1917 - 1919

Der iranische Genozid 1917 – 1919

Der Teil 1 der Reihe

Einige der Kannibalismusfälle

Die große Hungersnot in Iran zwang die Menschen, die Kadaver der Toten zu essen. Hunde, Katzen und Ratten wurden ebenso getötet, gekocht und verzehrt. Inzwischen kauften die britischen Besatzer für ihre Truppen die landwirtschaftlichen Erzeugnisse durch sehr hohe Preise weiter oder horteten diese. Durch die große Katastrophe zerfiel die Moral der iranischen Gesellschaft. Majd schrieb: „Zweifelsohne nutzten die Briten die Hungersnot und den Völkermord als ein Mittel zur totalen Beherrschung des Iran.“

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Der iranische Genozid (1)

Hungersnot in Iran durch die Briten

Hungersnot in Iran durch die Briten

 von Fartâb und Ardašir Pârse

Pârse & Pârse – Es gibt in den letzten 100 Jahren einige dunkle Ecken in der iranischen Geschichte, deren Aufklärung den Iranern, insbesondere der jungen Generation helfen kann, über die Geschehnisse anders zu denken und zu urteilen, als diejenige Generation, die unwissend vor etwa 34 Jahren den Fortschritt und Wohlstand mit eigenen Händen vernichtet hat. Wir sind diejenige Generation, die ihre Väter für ihre Taten verurteilen; aber sogar unsere Generation weiß nicht viel über den Verlauf der Ereignisse bis zur Katastrophe von 1979 – die islamische Revolution.

Unsere Väter stammten aus derjenigen Generation, die über das Leid ihrer Väter und Großväter nie die Wahrheit erfahren hatten, sonst hätten sie niemals zugelassen, dass der Fortschritt und der Wohlstand dem Rückschritt und dem Elend Platz macht. Was Sie gleich lesen werden, ist eine kurze Zusammenfassung des Buches „The Great Famine and Genocide in Persia, 1917 – 1919“ [Die große Hungersnot und der Genozid in Iran zwischen 1917 – 1919], geschrieben von Mohammad Gholi Majd, erschienen durch die University Press Of America (August 2003), auf 162 Seiten. Majd dokumentiert in diesem Buch einen wahren Genozid, über den praktisch nichts geschrieben wurde. Das Middle East Journal schrieb über dieses Buch: „Majd bringt die persische Hungersnot, ein Thema, dem in der Vergangenheit nur sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde, in den Vordergrund.“ Majd ist Doktor der Agrarökonomie. Die politische Weltanschauung von Dr. Majd ist für Pârse & Pârse völlig irrelevant, denn die Recherche und Forschung über diese dunkle Ecke unserer Geschichte ist sehr wertvoll und behandelt das Geschehen in den Jahren des letzten Kaisers der türkischen Qadscharen Dynastie Ahmad Šâh Qajar und seiner Habgier. Weiterlesen