Die russische Expansion in Persien (3)

Gulistan-Treaty

Persien vor und nach dem Vertrag von Golestan

Teil 2

Fath Ali Shah’s Geiz

Geiz war die herrschende Eigenschaft von Fath Ali Shah Qajar, und wie der letzte der

Fath Ali Shah

Fath Ali Shah Qajar

Kalifen zog er es vor, Juwelen und Gold zu horten, anstatt Geld für die nationale Verteidigung auszugeben. Aus diesem Grund waren die Schritte zum Aufbau einer neuen Armee unzureichend. Außerdem weigerten sich seine Söhne, unter Abbas Mirza zu dienen. Das Arsenal in Tabriz war mager, das Geld, das vorgesehen war, wurde veruntreut, und sogar die Kanonenkugeln, paßten nicht in die Kanonenmündungen. Ein Versuch wurde gemacht, um Blei lokal zu kaufen, aber man hatte sehr wenig erhalten. Mittlerweile kam der Winter, und wegen der Weigerung des Shahs, den Soldaten Lohn zu zahlen, wurden die Waffen niedergelegt. General Yermeloff machte prompt Gebrauch von Verstärkungen der Truppen, die ihn erreichten, und nachdem die Astrachan-Division die Shah-Truppen aus Derbent vertrieben hatte, überquerte eine andere Division den Fluss Aras und bedrohte Tabriz, die der Gnade eines entschlossenen Feindes ausgeliefert war. Tabriz wurde jedoch verschont, und der russische General zog sich zurück, ohne etwas von Bedeutung bewirkt zu haben. Weiterlesen

Die russische Expansion in Persien (2)

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Bildquelle: wikipedia

Teil 1

Aufstände in Persien nach den Niederlagen gegen Russland

Fath Ali Shah, war jedenfalls unter anderem wegen der Niederlagen, die er gegen Russland erlitten hatte, mit Aufständen in verschiedenen Teilen des Reiches, sowie mit Angriffen von Aussen konfrontiert. Die Führer von Khorasan, die immer die Oberhoheit der Qajars nicht anerkannt hatten, erhoben sich gegen seinen Sohn Mohammad Vali Mirza. Sie gelangten in den Besitz von Mashad, begannen aber zu streiten und zerschlugen sich selbst. In Folge dieser Rebellion wurde Ishak Khan, der mächtige Karai-Chef, vom General-Gouverneur gehängt. Weiterlesen

Die russische Expansion in Persien (1)

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Orient trifft Okzident: Persische Abgesandte bitten 1807 Napoleon um Hilfe, der ihnen aber nur leere Versprechungen gibt. (Bild: akg)

Einleitung

In der zweiteiligen Artikelreihe über Nadir Shah Afshar, dessen Weg ihn bis nach Dehi führte und Persien beinahe seinen alten Glanz seines Territoriums zurückgegeben hatte, haben wir die früheren Phasen jener Beziehungen zwischen Russland und Persien verfolgt, die nun für die letzteren sich negativ entwickelten. Der Tod von Katharina der Grossen und die Nachfolge des Zaren Paulus, hatte den Kampf um Georgien für eine Weile aufgeschoben, aber zu gegebener Zeit wurde er wiederbelebt. Weiterlesen

Timur تیمور – Sturm über Westasien (5)

5-Tamerlane

Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt.

Teil 4

Clavijo beschreibt die wunderschönen Gärten mit ihren gefliesten Palästen, wo Bankette gegeben wurden. Der Botschafter, der eingeladen wurde, bewunderte die herrlichen Zelte, von denen eines so groß und hoch war, „dass es aus der Ferne wie ein Schloss aussah, und es war eine sehr wundervolle Sache zu sehen, und besaß mehr Schönheit als es möglich ist zu beschreiben „

Er bezieht sich auch auf ein Fest, bei dem die Ehe eines der Fürsten seines Blutes gefeiert wurde und bei dem die ganze Nacht hindurch getrunken wurde. Es ist interessant zu bemerken, dass Sharaf-u-Din die Anwesenheit der Botschafter erwähnt; er schreibt berührend, „auch die kleinsten Fische haben ihren Platz im Meer“ Der Kastilier gibt Tamerlans Gerechtigkeitsinn wieder und beobachtete, dass „wenn ein wichtiger Mann getötet wird, er gehängt wird, aber ein unbedeutender Mann wird enthauptet.“ Er besuchte auch Pir Mohammad, Sohn von Jahangir, der zum Nachfolger seines Großvaters ernannt wurde. Er beschreibt ihn als sehr wohlhabend gekleidet in „blauem Satin, bestickt mit goldenen Rädern, einige auf dem Rücken, und andere auf der Brust und den Ärmeln,“ Weiterlesen

Timur تیمور – Sturm über Westasien (4)

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Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt.

Teil 3

Tamerlans Sieg über Bayazid I

Tamerlans letzter Feldzug 1402 n. Chr. war vielleicht sein größter. In Zentralasien, in Persien und in Indien hatte er keinen von einem kriegerischen Monarchen beherrschten Staat erlebt, und mit seiner großen Anzahl an Soldaten, vollkommener Disziplin und großer Erfahrung, war sein Sieg eine Selbstverständlichkeit geworden. Die Osmalis, denen er jetzt begegnen sollte, stammten von einem türkischen Stamm ab, der aus der Nachbarschaft von Merv vor den Horden von Chengiz Khan geflohen war, und nur eine längst vergangene Geschichte hatte, die eine mächtige Dynastie gegründet hatte. Die frühen Siege dieses kriegerischen Volkes liegen außerhalb des Umfangs dieser Artikelreihe. Weiterlesen

Timur تیمور – Sturm über Westasien (3)

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Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt.

Teil 2

Tamerlan und Toktamish

Toktamish war der Kopf der östlichen oder sog. weißen Horde, er war ein bedeutender Eroberer auf Russlands Bühne, Moskau wurde von ihm im Jahre 1382 n.Chr. eingenommen. Die Souveränität der westlichen oder goldenen Horde ging auch in seinen familiären Besitz über und damit wurden die beiden älteren Zweige der Familie der mohammedanischen Dynastien (Julji) vereint. Weiterlesen

Timur تیمور – Sturm über Westasien (2)

Ein Bild Timurs aus einer Kopie des kurz nach seinem Tod im Umfeld fertiggestellten Zafarnāma

Ein Bild Timurs aus einer Kopie des kurz nach seinem Tod im Umfeld fertiggestellten Zafarnāma

Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt

Teil 1

Tamerlan und Khoja Ilias

Nach ihren Operationen in Sistan gingen die beiden Gefährten bewaffnet nach Kunduz im heutigen Afghanistan und im Jahre 1363 n.Chr. gewannen sie eine Schlacht gegen die Kräfte des Jatah durch einen Hinterhalt gegen den Feind und entzündeten eine riesige Anzahl von Bränden, die sie in Panik versetzten. Nach dem Kampf gewann Tamerlan die Stadt Kesh, deren Bewohner des Distrikts, zu Tausenden zu seinen Standorten strömten. Zu diesem Zeitpunkt starb Tughluk Timur, und Khoja Ilias war auf dem Heimweg, um den Thron zu besteigen und wurde von den beiden Emiren angegriffen, die nach einem harten Kampf einen Sieg errungen hatten und Samarkand einnahmen. Aber im folgenden Jahr 1365 n. Chr., besiegte Khoja Ilias die beiden Verbündeten und belagerte Samarkand, wo er aber gezwungen war, sich wegen der schweren Verluste zurückzuziehen. Weiterlesen