Die Tragödie von Kerbala

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Imam Hosayn Moschee in Kerbala / Irak Bildquelle: wikipedia.de

Aufstieg und Niedergang Hasans

Nach dem Tod von Ali, wurde Hasan, sein ältester Sohn mit Fatima, zum Kalifen gewählt. Muavia war bereit, gegen Kufa zu marschieren, wo sich eine Armee von etwa 40.000 Mann stark sammelte, um die Ansprüche des Hauses von Ali zu unterstützen. Aber Hasan war ein unwürdiger Sohn seines Vaters, er war mehr mit den Freuden des Harems beschäftigt, als mit den Mühen der Verwaltung oder den Gefahren des Krieges. Er schickte eine Vorhut von 12.000 Mann nach vorne und hielt den Hauptkörper in Madain zurück, wo er selbst in den Gärten blieb und Angst hatte, sein Glück auf dem Schlachtfeld zu versuchen. Auf einen falschen Bericht hin, dass die Vorhut in Stücke zerschnitten worden war, plünderten die wankelmütigen Kufaner das Lager des Kalifen und versuchten seine Person zu ergreifen. Weiterlesen

Bernard Lewis und “The Middle East” (1)

Die Artikelreihe ist auch in Spanisch zu lesen

Bernard Lewis, Emeritus der Princeton University, ist zweifelsohne ein Experte für die Ethnien Irans, der Türkei, Zentralasiens und der arabischen Staaten. Er ist der Erfinder des geopolitischen Begriffes des sog. „Middle East“, das deckungsgleich mit dem ursprünglichen Gebiet des ehemaligen Osmanischen Reiches ist. Heute versteht man darunter gewöhnlich Südwestasien und Nordostafrika von Libyen bis Afghanistan, oft von Marokko bis Pakistan (Websters Third New International Dictionary of the English Language, Unabridged, 1993, p. 1430). Bernard Lewis, ein turkophiler Historiker und Publizist mit Schwerpunkt Orientalistik war zuletzt Politikberater von George W. Bush. Und weil Bernard Lewis tatsächlich ein Experte auf diesem Gebiet ist, liegt genau hierin auch die Tragödie, denn er nutzt sein Wissen als Motor der Zerstörung und Vernichtung. Nur wenige kennen Bernard Lewis überhaupt und nur wenige haben jemals von einem Bernard-Lewis-Plan gehört. Aber was wie eine Verschwörungstheorie oder ein Politkrimi klingt, weil man glaubt zivilisierte Menschen, die sich zu Menschenrechten und zur Souveränität von Staaten bekennen, tun doch anderen Nationen so etwas nicht an, wird in dieser mehrteiligen Artikelreihe eines Besseren belehrt werden:

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Sepandârmazdgân

Deine Lenden, Sulamith
Sind zwei rosa seidene Kissen
Drauf ich träume nächtelang

Deine Lippen, Sulamith
Sind ein roter Quell des Himmels
Dran ich trinke nächtelang

Deine Brüste sind zwei Hügel
Hügel aus dem Garten Eden
Drin ich wandle nächtelang

Deine Augen, Sulamith
Sind zwei wundervolle Rätsel
Dran ich rate nächtelang

Deine Haare, Sulamith,
Sind die Nacht der großen Liebe
Drin ich gerne sterben will

Hâfez Širâzi

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Massen-Migrations-Horror: Der Beginn eines nicht endenen Alptraums

Bildquelle: AFP Massen von Menschen versammelten sich vor dem Hauptbahnhof in Köln, , am Silvesterabend

Bildquelle: AFP
Massen von Menschen versammelten sich vor dem Hauptbahnhof in Köln am Silvesterabend

„Mene, mene tekel u parsin […]
Gezählt hat Gott die Tage Deiner Herrschaft,
gewogen wurdest Du und zu leicht befunden,
zerstört wird Dein Reich.“

Buch Daniel, Altes Testament Kapitel 5, Verse 1–30

Eine Nation auf dem Weg in einen Bürgerkrieg, seit eine Welle von schrecklichen Auswüchsen muslimischer Migranten in ganz Europa gemeldet wurde.

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Köln – Mehr als 120 Frauen wurden in Köln in der Silvesternacht zum Ziel der Angriffe. Sie wurden gejagt, in die Enge getrieben und betatscht; Handys und Brieftaschen gestohlen. „Die Männer waren alle Ausländer, und wenn wir auf Deutsch protestierten, verstanden sie uns nicht“, sagte ein Opfer. Deutsche Politiker sagen, „3.200 Migranten pro Tag werden weiterhin nach Deutschland einreisen.“

Der exquisite Sound des Kölner Domchors driftete durch die kühle Nachtluft am Hauptplatz der Stadt, am Mittwochabend vergangener Woche. Eine heilige Messe feierte den Besuch der Weisen an der Krippe Jesu und wurde mit Gläubigen, anlässlich des 12. Tages nach Weihnachten in diesem christlichen Teil von Deutschland geteilt. Am gleichen Domplatz, mit Bars, Diskotheken und Cafés übersät, wo Kölner Einheimische seit Jahrhunderten das Neue Jahr feiern, wurden mehr als 120 Frauen von Banden marodierender  Männer am Silvesterabend angegriffen. Die Mädchen wurden gejagt, in die Enge getrieben und innig betatscht, bevor ihre Handys und Portemonnaies gestohlen wurden.

Massen von Menschen versammelten sich außerhalb des Kölner Hauptbahnhofs in Köln, am 31. Dezember 2015, wobei mehr als 120 Frauen am Silvesterabend angegriffen wurden.

Die Männer, sprachen Arabisch, andere Frauen sagten, sie sprachen Französisch und waren scheinbar entweder betrunken oder auf Drogen, bewegten sich in großen Gruppen von bis zu rund 1.000 männlichen Migranten und starteten gezielte Angriffe auf Frauen. Die Männer hatten es leicht gegen die Unterzahl von 190 Polizisten im Dienst, die schnell überfordert waren und keine Hilfe erhielten.

In anderen Städten in ganz Deutschland, darunter Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg und auch in München das selbe Bild und in Berlin, wurde eine Touristin sexuell von fünf Männern direkt vor dem Brandenburger Tor überfallen, und zeigte die selbe verstörende Geschichte.

Fast 50 Frauen in Hamburg beschwerten sich über sexuelle Belästigung von nordafrikanischen Männern, – die sie „Huren“ nannten und  „Fikki, fikki“  riefen -, bei der Polizei, um anzuzeigen, dass sie, sie vergewaltigen wollten, und sie wie Vieh durch die Straßen jagten. Bis zu 20 bis 30 Männer standen um junge Mädchen und Frauen und betatschten sie, zogen sie an den Haaren bis sie schließlich auf den Boden geworfen wurden, nachdem die Männer mit ihr fertig waren.

In Stuttgart, beschwerten sich Frauen über sexuelle Angriffe durch „Störenfriede mit Migrationshintergrund und arabischer Erscheinung.

Wenn eine Gruppe junger Mädchen sich dem Betatschen dieser Männer verweigerte, wurden ihre Freunde zusammengeschlagen. Ein Mädchen, das sich gegen einen Angreifer verteidigte, landete im Krankenhaus mit einer gebrochenen Nase und tiefen Schnittwunden in ihrem Gesicht.

Die Angriffe haben Alarmglocken, der von der Regierung Merkel und den USA orchestrierten Massenmigration, in Deutschland läuten lassen. Ein Land, noch immer von Schuldgefühlen über seine NS-Vergangenheit verfolgt, genoss die Rolle als vermeintlicher Retter Europas und der Welt in seinem Größenwahn, hat den letzten Mob aus den Hotspots von einem mit Armut gebeutelten Afrika und dem von US initiierten Kriegen zerrissenen Nahen Osten herzlich eingeladen, einen Mob, den weder der IS noch die Regierung Bashar al Assads, noch Afrika selbst auf seinem Kontinent brauchen kann.

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Sturm über Syrien – Ein Krieg ohne Friedensplan

Kurdisch Syrische Mädchen in Kobane in einem zerbombten Trümmerfeld

Kurdisch Syrische Mädchen in Kobane in einem zerbombten Trümmerfeld

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Der „Krieg gegen den Terror“ ein genialer Einfall der US-Geostrategen, ist jetzt in seinem 15. Jahr, doch die Dinge sind nachweislich nicht besser geworden sondern noch schlechter, weil niemand eine Vorstellung davon hat, wie Frieden aussehen könnte und weil vom Westen aufgebaute und von radikal-islamischen Verbündeten finanzierte radikal-islamische Gruppen den US-Geheimdiensten entglitten sind. Die Geister die man rief, wird man nicht mehr los und schliesslich will man das Feld nicht Russland und Iran überlassen. Anstatt zu versuchen, herauszufinden, was die richtige Politik für den Mittleren Osten sein könnte, um dann daraufhin zu arbeiten, wirft der Westen erst einmal Bomben vom Himmel – Bomben, die unweigerlich nicht nur den Satanischen Staat zerstören, sondern auch seine nicht-ISIS Nachbarn, Bomben, die unweigerlich neue Kräfte der Rache gegen den Westen rekrutieren werden. Nur das Bedürfnis zu befriedigen, dabei planlos gegen etwas, das man selbst angerichtet hat, etwas zu tun, ist blinder Aktionismus. Man kann nicht gewinnen, wenn man nicht vorher weiß, wie der Gewinn aussieht.

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Neue Flüchtlingswellen bald auch aus dem Jemen?

Bildquelle: derwesten.de Flüchtlinge aus dem Jemen suchen Schutz in Somalia

Bildquelle: derwesten.de
Flüchtlinge aus dem Jemen suchen Schutz in Somalia

Sanaa – Seit dem Ausbruch des Konflikts im März 2015 mussten knapp 100.000 Menschen vor der Gewalt in Jemen ins benachbarte Ausland fliehen. Gleichzeitig sind bislang nur wenige Hilfsgelder für die Hilfe in der Region eingetroffen. Die UNHCR fürchtet, dass ohne zusätzliche Mittel, sowohl für Binnenvertriebene in Jemen als auch für die Flüchtlinge in den umliegenden Ländern die Nothilfe nicht mehr gewährleistet werden kann. Im Jemen benötigen etwa 1,2 Millionen Binnenvertriebene und rund 250.000 Flüchtlinge dringend Unterstützung. Der Zugang zu den Notleidenden ist sehr eingeschränkt. Die UNHCR-Nothilfe in Jemen, ist mit nur 23 Prozent des erforderlichen Bedarfs von 105,6 Millionen US-Dollar ebenfalls deutlich unterfinanziert. Vielleicht werden wir bald eine weitere Flüchtlingswelle zur Willkommenskultur nach Deutschland aus dem Jemen erleben, ein Kriegsherd, der in Vergessenheit geraten ist, aber den Menschen in Jemen grosses Leid bereitet und hunderttausende in die Flucht treibt.

Am 28. September, am selben Tag, an dem Präsident Barack Obama seine Worte an die Weltspitze vor der UN-Vollversammlung richtete, flogen Kampfflugzeuge der US-gestützten Saudi- Koalition in Jemen الجمهورية اليمنية‎ Einsätze. Der Angriff forderte mehr als 135 zivile Menschenleben in der Nähe der Hafenstadt Mokha und gibt Anlass zur Besorgnis über eine mögliche Täterschaft von Kriegsverbrechen der US-gestützten Saudi-Koalition in Jemen, berichte Foreign Policy in einem Artikel am 15.Oktober 2015. Ein Top Beamter sagte, „die militärische Unterstützung Riads durch die Obama Administration verletze US-Recht.“

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Saudi-Arabien will einen 21-Jährigen köpfen und seine Leiche ans Kreuz geschlagen zur Schau stellen

Saudi-Arabien will den 21-Jährigen Ali köpfen und seine Leiche - ans Kreuz geschlagen - zur Schau stellen

Saudi-Arabien will den 21-Jährigen Ali köpfen und seine Leiche – ans Kreuz geschlagen – zur Schau stellen

Riad – Saudi-Arabien will einen 21-Jährigen köpfen und seine Leiche – ans Kreuz geschlagen – zur Schau stellen. Dabei hat das Land gerade eine Schlüsselposition im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen erhalten. Das ist grotesk, ja, fast schon zynisch.

Ali Mohammed al-Nimr war erst 17, als er bei einer Demonstration gegen das Königshaus verhaftet wurde. Ein unter Folter erzwungenes Geständnis führte zu seinem Todesurteil. Und er ist keineswegs das einzige Opfer: In Saudi-Arabien sind allein in diesem Jahr schon 100 Menschen hingerichtet worden. Das sind alle zwei Tage ein Mensch.

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Freigegebener US-Report beweist: Obama beauftragte die CIA die Terrortruppe ISIS aufzubauen

Bildquelle: yournewsqire.com Terrorchef des IS war ein CIA Mitarbeiter

Bildquelle: yournewsqire.com
Terrorchef des IS war ein CIA Mitarbeiter

Washington – Während sich US-Präsident Barack Obama beim Weißwurstessen auf dem G7 Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vergnügt, um dringend benötigte Sympathien der Bayern zu ernten, gehen belastende Dokumente um die Welt. Bereits im September 2013 berichtete Pârse & Pârse in einem Artikel über die Rolle Barack Obamas bei der Ausbildung und der Bewaffnung der Terroreinheit ISIS in Syrien.

Gouvernment Watchdog Judicial Watch veröffentlichte nun mehr als 100 Seiten, von ehemals klassifizierten Dokumenten aus dem US-Verteidigungsministerium und dem US- Außenministerium.

Die durch einen US-Bundes-Prozess veröffentlichten Dokumente offenbaren die früheren US-Ansichten über die ISIS, nämlich, dass sie eine wünschenswerte Präsenz in Ost-Syrien im Jahr 2012 seien und dass sie „unterstützt“ werden müssen, um das syrische Regime zu isolieren.

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Das Schicksal yezidischer Mädchen und Frauen im ISIL

 

Bildquelle: Human Rights Watch Vertriebenes yezidisches Mädchen ausserhalb von Dohuk im Nord-Irak

Bildquelle: Human Rights Watch
Vertriebenes yezidisches Mädchen ausserhalb von Dohuk im Nord-Irak

Ninive – Im August des vergangenen Jahres konnte die Welt mit Entsetzen beobachten, wie extremistische, von westlichen und arabischen Staaten bewaffnete Gruppen des Islamischen Staates, auch als ISIS bekannt, die irakische yezidische Gemeinschaft angriffen. Tausende flohen ohne Nahrung und Wasser in die nahe gelegenen Sinjar Berge, aber die ISIS Kämpfer lauerten viele Flüchtlinge auf, exekutierten die Männer und entführen Tausende von Menschen, vor allem Frauen und Kinder. Gerüchte über Zwangsheiraten und Versklavungen der yezidischer Mädchen und Frauen machten die Runde, und wurden später von den wenigen Frauen und Mädchen, die dem Martyrium entrinnen konnten, bestätigt. Bis heute gehen die entkommenen Frauen und Mädchen in die Hunderte. Human Rights Watch befragte 20 dieser Frauen und Mädchen über ihr Schicksal.

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Eine unheilige Allianz gegen Iran: Die pakistanisch-saudische Liaison

Nawaz Sharif میان محمد نواز شریف‎

Nawaz Sharif  نواز شریف‎

ANALYSE

Riad الرياض – Der Mittlere Osten hört nie auf die politische Weltbühne zu überraschen, vor allem überrascht er immer dann, wenn man es am wenigsten erwartet. Dieses Mal ist Saudi-Arabien an der Reihe, denn die Luftangriffe des Königreiches im Jemen haben begonnen, das könnte eine dramatische Wendung der Ereignisse im Mittleren Osten zur Folge haben, eine neue Kriegsgefahr gegen Iran droht und Pakistan folgt mit blindem Gehorsam.

Als der pakistanische Premierminister Nawaz Sharif نواز شریف‎ Anfang März nach Riad reiste, zogen in Pakistan einige die Augenbrauen hoch. Der pakistanische Premierminister kam, um den neu gekrönten König zu treffen und Beziehungen mit alten Freunden am königlichen Hof wieder aufleben zu lassen. Es gab Gerüchte, dass die Saudis pakistanische Hilfe gegen den iranischen Einfluss in der Region suchten, aber der Ministerpräsident blieb hart und gab zu diesem Thema ein schwaches „Nein“ an Pakistans Gönner in Riad. Nach Erhalt von 1,5 Mrd. USD, als Freundschaftshilfe aus Saudi-Arabien zu Beginn seiner Amtszeit, spielte Sharif nun den Unnachgiebigen. Der neue Premierminister hatte scheinbar es geschafft, 1,5 Mrd. USD zu empfangen, ohne jemals öffentlich regionale Interessen der Saudis zu vertreten.

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Rezâ Šâh Pahlavi

Rezâ Šâh Pahlavi

Rezâ Šâh Pahlavi

Ein kurzer Überblick

Zwischen der Konstitutionellen Revolution bis zum Putsch von Rezâ Xân, d. h. zwischen den Jahren 1906 bis 1921 zerfiel Iran während dieser 15 Jahre von Grund auf. Die Staatsmacht nahm während dieser Jahre stetig ab; lokale Kräfte, einschließlich der Modernisten-Bewegungen bis hin zu Banditen, Wegelagerern und Stammesführern in den jeweiligen Regionen erklärten sich für unabhängig oder zu autonomen Mächten. In der Provinz Sistan und Belutschistan regierten die Belutschen eigenmächtig und waren praktisch unabhängig von der Zentralregierung; in der damaligen Provinz Chorasan regierte Mohammad Taqi-Khan Pesyan [Mohammad Taqi Xân Pesyân] isoliert und zahlte der Zentralregierung keine Steuern mehr; in der Provinz Gilan hatte Mirza Kutschak Khan [Mirzâ Kucak Xân], der Führer der Bewegung Nehzat-e Jangal [Nehzate Jangal], sich von der Zentralregierung für unabhängig erklärt und zahlte ebenfalls keine Steuern mehr; er nannte sogar die Provinz Gilan Sozialistische Sowjetrepublik Gilan, eine Anlehnung an die russischen Revolutionäre, die ihn auch unterstützten. In der Provinz Aserbaidschan hatte Shaikh Mohammad Khiabani [Šeyx Mohammad Xiyâbâni] an der Spitze der Demokratischen Partei Aserbaidschans sich für unabhängig erklärt, verweigerte auch der Zentralregierung Steuern zu zahlen und nannte sogar die Provinz Azadestan [Âzâdestân]. In der Provinz Kurdistan erklärte sich auch Ismail Aga Schikak [Esmâyil Âqâ Šikâk], berühmt als Ismail Simitqu [Esmâyil Simitqu] für unabhängig und verweigerte sich auch der Zentralregierung Steuern zu zahlen. In der Provinz Khuzestan erklärte sich auch Sheikh Khaz’al [Šeyx Xaz’al] für unabhängig und zahlte der Zentralregierung ebenso keine Steuern mehr. In den Provinzen Lorestan, Fars, Kohgiluyeh und Boyer Ahmad und Buschehr hatten die Stämme wie Alvâri, Bachtiaren [Baxtiyâri], Chahar Langi, Darre Shuri, Došman Ziyâri, Boyer Ahmadi, Jalâlvandi, Kaschgai [Qašqâyi] und einige andere Stämme praktisch diese Provinzen unter sich aufgeteilt und regierten jeder für sich, und keine Steuern mehr wurden der Zentralregierung bezahlt. Weiterlesen

Iran: Unter dem Schleier sterben die Blumen (2014)

Bildquelle: IHR Jahresbericht Todesstrafe in Iran 2014

Jahresbericht über die Todesstrafe im Jahr 2014 in Iran:

Teheran – Mit 753 Hinrichtungen in Iran im Jahr 2014 finden wir im vergangenen Jahr die höchsten Hinrichtungszahlen der Islamischen Republik seit mehr als 15 Jahren vor.

Jahresbericht 2014 auf einen Blick

753 Menschen wurden im Jahr 2014 exekutiert, 10 % mehr als im Jahr 2013
291 Fälle (39%) wurden von offizieller Seite bekannt gegeben
49% (367) wurden wegen Drogendelikten exekutiert

32% (240) wurden wegen Mordes hingerichtet

53 Hinrichtungen wurden öffentlich durchgeführt, darunter waren mindestens 14 jugendliche Straftäter und mindestens 26 Frauen wurden hingerichtet. Mindestens vier Menschen wurden nach dem Erhängen wiederbelebt.

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Ein Interview mit Alexander Dorin zum Thema: Die Srebrenica-Lüge (8)

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Teil 1 des Interviews
Teil 2 des Interviews
Teil 3 des Interviews
Teil 4 des Interviews
Teil 5 des Interviews
Teil 6 des Interviews
Teil 7 des Interviews

Ein Interview von Mira und Ardašir Pârse mit Alexander Dorin:

Ardašir Pârse: Herr Dorin, wir begrüssen Sie heute zum 8. Teil der Reihe: Ein Interview mit Alexander Dorin zum Thema: Die Srebrenica Lüge.

Was können Sie uns über die Organisation „Mütter Srebrenicas“ sagen, die von sich behauptet, sie bestünde aus Müttern von Srebrenica-Opfern.

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Ein Interview mit Alexander Dorin zum Thema: Die Srebrenica-Lüge (7)

Ex US Präsident Bill Clinton vor einem Monument in Potočari, Bosnien. Was macht der Mann vor einem Monument in arabischer Sprache, welches  gefallenen Al Qaida Mujaheddin in Srebrenica- Potočari gewidmet ist?

Ex US Präsident Bill Clinton vor einem Monument in Potočari, Bosnien.
Was macht der Mann vor einem Monument in arabischer Sprache, welches gefallenen Al Qaida Mujaheddin in Srebrenica- Potočari gewidmet ist?

Teil 1 des Interviews
Teil 2 des Interviews
Teil 3 des Interviews
Teil 4 des Interviews
Teil 5 des Interviews
Teil 6 des Interviews

Ein Interview von Mira und Ardašir Pârse mit Alexander Dorin:

Mira Pârse: Wir begrüssen Sie Herr Dorin erneut bei uns und freuen uns auf die Fortsetzung des Interviews. Ich halte vom bisher Geschriebenen folgendes fest: Die Ermittler des Haager Tribunals konnten laut ihren Angaben ca. 2.000 Tote finden, während bosnisch-muslimische Behörden behaupten, in Potočari seien weitaus mehr Tote beigesetzt worden?

Alexander Dorin: Richtig. Wie wir bereits gesehen haben, so wurden in Potočari ca. 2.000 Gefechtstote vom Juli 1995 und über 1.300 Gefechtstote aus den Jahren 1992, 1993 und 1994 beigesetzt. Bosnisch-muslimische Behörden behaupteten jedoch im Jahr 2013, es seien dort mittlerweile 5.657 Tote beigesetzt worden. Eine Behauptung, von deren Richtigkeit sich bisher keine unabhängigen Experten überzeugen konnten, da die Arbeit der bosnisch-muslimischen Behörden keiner Kontrolle unterliegen – man hat sozusagen freie Hand. Mittlerweile schenkt nicht einmal mehr das Den Haager Tribunal diesen Zahlen Glauben, wie wir etwas später sehen werden.

Milivoje Ivanišević aus Belgrad, Direktor des Instituts Institute for Research on Suffering of the Serbs in XX c., fand noch weitere massive Manipulationen mit den Zahlen über die Toten in Potočari heraus. Bei der Durchsicht der Namensliste der bisher angeblich in Potočari beigesetzten Toten, stelle er fest, dass sich darunter ca. 900 Namen von Männern befinden, die sich 1996 an Wahlen in Bosnien beteiligten (die Namensliste veröffentlichte ich in meinem Buch Srebrenica – die Geschichte eines salonfähigen Rassismus).

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Ein Interview mit Alexander Dorin zum Thema: Die Srebrenica-Lüge (5)

 

 'Tuzla am 17.08.1995: Flüchtlinge aus Srebrenica treffen ein'.

Tuzla am 17.08.1995: Flüchtlinge aus Srebrenica treffen ein

Teil 1 des Interviews

Teil 2 des Interviews

Teil 3 des Interviews

Teil 4 des Interviews

Ein Interview von Mira und Ardašir Pârse mit Alexander Dorin:

Mira Pârse: Pârse und Pârse begrüssen Sie recht herzlich zum 5. Teil des Interviews und wir sind schon gespannt auf die Antworten zu den folgenden Fragen. Sie haben sich über 2 Jahrzehnte mit diesem Thema beschäftigt, viel Zeit geopfert und Ihre Recherchen privat finanziert, sicher waren Sie auch vielen Anfeindungen ausgesetzt und wir finden, dass das allergrössten Respekt verdient und jetzt auch zu Beginn des Interviews  einmal erwähnt werden muss.

Ardašir Pârse: Wie ging es nach den Evakuierungen weiter? Was gäbe es noch wichtiges zur Ankunft der Flüchtlinge und der Armee aus Srebrenica in Tuzla zu sagen? Wir haben in unserer Artikelreihe „Die Vernichtung der jugoslawischen Nation (4)“ recherchiert, dass die offizielle Zahl der in Tuzla angekommenen Flüchtlinge aus Srebrenica, 35.632 Menschen, von der Weltgesundheitsorganisation und von der bosnischen Regierung als Vertriebene und Überlebende von Srebrenica registriert wurden, können Sie das noch aus anderen Quellen bestätigen?

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Die systematische Vernichtung der jugoslawischen Nation (4)

 

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Diese Artikelreihe wurde ins Spanische übersetzt

Teil 1 der Artikelreihe
Teil 2 der Artikelreihe
Teil 3 der Artikelreihe

„O trage mich, trage mich,
herzerwärmende Hoffnung,
in die Stadt,
wo Verse und Leidenschaften blühen“

Forough Farrokhzad

Dem serbischen Volke…

Mittlerweile wurde ein Bericht der Srebrenica Research Group erstellt, eine Gruppe von Journalisten und Akademikern von der University of Pennsylvania unter der Leitung von Professor Ed Herman, die ernsthafte Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse in Srebrenica und der Verzerrungen aufwerfen, aufgeblasene Opferzahlen und zweifelhafte Methoden, die für NATO-Schurkenstaaten Schätzungen rechtfertigten, bevor die Untersuchungen überhaupt begonnen hatten.

Bezeichnenderweise wurde die Darstellung der Ereignisse in Srebrenica, auch von älteren UN- und NATO-Vertretern in Bosnien in Frage gestellt. Dazu gehören, wie bereits erwähnt, der NATO stellvertretende Kommandeur Charles Boyd, der Director of Intelligence der NATO war; Oberstleutnant John Sray; UN-Koordinator für zivile Angelegenheiten Phillip Corwin; und Carlos Martins Branco, UNMO, UN Military Observer Deputy Chief of Operations der UNPF (United Nations Population Fund), der die nach Srebrenica entsandten UNO-Militärbeobachter befragte. Corwin, der ranghöchste zivile UN-Beamte in Bosnien, der zum damaligen Zeitpunkt der Einnahme von Srebrenica vor Ort war und der Autor von Dubiose Mandate, ein persönlicher Bericht über das letzte Kriegsjahr, indem es heißt, „dass die offizielle Version der Ereignisse in Srebrenica eine Desinformationskampagne war, die alle Fakten mit den Leichen begraben hatte“. Branco, ein portugiesischer UN Militärsprecher sagte, „dass die Zahl von 7000 Opfern geschätzt wurde.“ Er schrieb im Jahre 1998: „Es gibt wenig Zweifel daran, dass mindestens 2.000 bosnische Muslime im Kampf gegen die besser ausgebildete und besser befehligte BSA [bosnisch-serbischen Armee] in drei Jahren heftiger Kämpfe starben. Dies entspricht ungefähr der Anzahl, der vom Internationalen Strafgerichtshof für Jugoslawien (ICTY) bis zum Jahr 2001 exhumierten Körper in dieser Region. Viele, vielleicht die meisten dieser Todesfälle, haben vor dem Fall von Srebrenica stattgefunden.“

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Ein Interview mit Alexander Dorin zum Thema: Die Srebrenica-Lüge (4)

 

General Ratko Mladić verteilt in Srebrenica Lebensmittel an muslimische Zivilisten

General Ratko Mladić verteilt in Srebrenica Lebensmittel an muslimische Zivilisten

Teil 1 des Interviews
Teil 2 des Interviews
Teil 3 des Interviews

Ein Interview von Mira und Ardašir Pârse mit Alexander Dorin:

Mira Pârse: Herr Dorin wir begrüssen Sie zum 4. Teil des Interviews und freuen uns Sie heute wieder hier bei uns zu haben.

Ardašir Pârse: Wir haben bisher erfahren, dass sich die muslimische Armee aus Srebrenica einen Tag vor dem Fall der Stadt zurückgezogen und grösstenteils auf den Weg nach Tuzla gemacht hat. Was aber geschah mit den muslimischen Zivilisten, die in Srebrenica zurückgeblieben sind? Wir haben Videoaufnahmen gesichtet, aus denen aus unserer Sicht sehr überzeugend hervorgeht, dass die Übergabe von Srebrenica an General Ratko Mladić sehr zivilisiert abgelaufen ist und er sehr verantwortungsbewusst gehandelt hat. Es kursieren in den Medien aber die unterschiedlichsten Geschichten.

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Wachsende Zahlen muslimischer Kinder in Großbritannien

 

Das Gebet

London – Eine Studie in Großbritannien zeigte, dass die Anzahl der Kinder unter fünf Jahren, die als Muslime erzogen werden, im letzten Jahrzehnt um 80 Prozent angestiegen ist, berichtete The Telegraph am 11.02.2015 in einem Artikel.

Die Anzahl der Kinder, die als Muslime in Großbritannien aufwachsen, hat sich in zehn Jahren praktisch verdoppelt, das beschreiben Experten als beispiellose Verschiebung der britischen Demographie. Jedes 12. Schulkind in England und Wales ist nun nach einem Jahrzehnt offiziell als Muslim klassifiziert;  die Anzahl der Anhänger des Islam ergab damit einen Anstieg bei Schulkindern um gut 1,1 Millionen, nach der detailliertesten Studie ihrer Art, die jemals veröffentlicht wurde.

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Ein Interview mit Alexander Dorin zum Thema: Die Srebrenica-Lüge (3)

 

Dieses und folgende Fotos. "Muslimische Armee beim Durchbruch nach Tuzla"

Dieses und folgende Fotos. „Muslimische Armee beim Durchbruch nach Tuzla“

Teil 1 des Interviews

Teil 2 des Interviews

Ein Interview von Mira und Ardašir Pârse mit Alexander Dorin:

Ardašir Pârse: Herr Dorin, wir begrüßen Sie zur Fortsetzung des Interviews zum Thema „Srebrenica-Lüge“ und wollen gleich mit der ersten Frage das Interview fortsetzen.

Mira Pârse: Wie ist es dann überhaupt dazu gekommen, dass die serbische Armee im Juli 1995 Srebrenica angegriffen hat und anschliessend in die Stadt einmarschierte?

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Ein Interview mit Alexander Dorin zum Thema: Die Srebrenica-Lüge (2)

 

Jugoslav 'Dominique' Petrušić

Jugoslav ‚Dominique‘ Petrušić

Teil 1 des Interviews

Ein Interview von Mira und Ardašir Pârse mit Alexander Dorin:

Mira Pârse: Herr Dorin, wir begrüssen Sie zur Fortsetzung unseres Interviews zum Thema Srebrenica-Lüge, danke, schon vorab im Namen von Pârse und Pârse für Ihre Aufführungen.

Ardašir Pârse: Herr Dorin, Sie wissen, wir haben uns mit den Vorgängen in Ex-Jugoslawien in einer mehrteiligen Reihe, die noch nicht vollständig veröffentlicht ist, schon im ersten Teil der Reihe „Die systematische Vernichtung der jugoslawischen Nation“ unter dem vorrangigen Aspekt der ausländischen Beteiligung an diesem Konflikt, in der wir den Bruderkrieg im ehemaligen Jugoslawien als geopolitische Strategie in einem grösseren Gesamtplan der USA sehen, beschäftigt und werden hier auch noch in den kommenden Teilen deutlicher ausführen. Was können Sie uns noch über Srebrenica erzählen, das im Westen verschwiegen wird und entscheidend von der offiziellen Version abweicht?

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