Ayatollah Ruhollah Khomeinis Sicht der USA

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Der Tod ist ein Segen, die Pforte zum Paradies […]“
„Ich fürchte und die Furcht beunruhigt mich oft, dass diese Menschen, die für uns kämpfen, ins Paradies kommen, wir aber in die Hölle“
Ayatollah Ruhollah Khomeini

…Das waren die Worte eines Mannes der im Namen Gottes sprach, aber die Macht meinte.

Tehran – In einer Zeit in der Ayatollah Khomeinis Position gegenüber den USA für viele Menschen, auch in Iran, noch nicht nachvollziehbar war, muss er bereits über Informationen verfügt haben, die seine antagonistische Haltung gegenüber den USA begründete und politisch zum Ausdruck brachte. Schon damals sah er die USA als teuflische Spione, die mit allen Mitteln die Länder dieser Welt beherrschen wollen. Heute, mehr als 3 Jahrzehnte später wird seine Position darüber zum Spiegel der ganzen Welt. Khomeini sagte damals: „Alle Katastrophen stehen unter der Flagge der USA“ und wie wir heute wissen, auch der Sturz des Šâhs und die Demontierung einer ganzen Nation, die sich bis heute noch nicht von der Islamischen Revolution Khomeinis erholen konnte.

In Guadeloupe im Jahr 1979 beschlossen die Briten und die USA mit der Beteiligung Frankreichs und Deutschlands den Kontakt zu Ayatollah Khomeini in Nadschaf / Irak, aufzunehmen und ihn von dort nach Paris zu bringen. Über diese Kontaktaufnahme berichtete schon das amerikanische Magazin Executive Intelligence Review in den Ausgaben vom 20. und 26. Februar 1979 und 13. und 19. November 1979.

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Israelische Waffen auf dem Weg zum IS von der syrischen Armee gestoppt

Bildquelle: Jerusalem Post Aufnahme einer Mine aus israelischer Produktion, die von syrischen Truppen bei einer Fahrzeugkontrolle entdeckt wurde

Bildquelle: Jerusalem Post
Aufnahme einer Mine aus israelischer Produktion, die von syrischen Truppen bei einer Fahrzeugkontrolle entdeckt wurde

Al-Suweida – Was wir lange schon vermuteten scheint sich nun immer deutlicher abzuzeichnen. Nicht nur, dass der Chef des IS ein CIA Mitarbeiter ist und der Islamische Staat nicht nur von terroristischen Staaten der NATO und den USA und seinen radikal-islamischen Verbündeten bewaffnet wird, sondern auch von Israel. So berichtete die Jerusalem Post am 05.01.2016 bereits über israelische Waffen in den Händen der ISIS.

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Der Islamische Staat im Rückzug aus Syrien?

FREE SYRIA FROM NATO AND IS!

FREE SYRIA FROM NATO AND IS!

Damaskus – Die russischen Luftangriffe zeigen endlich Wirkung. Kämpfer, der mit dem Westen und ihren arabischen Verbündeten unterstützten Terrorgruppe Islamischer Staat haben ihre Kontrollpunkte in der syrischen Provinz Raqqa verlassen, sind in Richtung türkische Grenze geflohen und suchen Zuflucht beim NATO Partner Türkei. Einige Terroristen suchten – nach einer Mitteilung der Nachrichtenagentur RIA Novosti – Zuflucht in den Häusern von Zivilisten, ohne ihre Zustimmung zu haben um sich vor den Bombenangriffen und den aus dem Mittelmeer von russischen Kriegsschiffen abgefeuerten Cruise Missiles zu schützen und benutzen dabei die syrische Zivilbevölkerung als lebende Schutzschilde.

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Atomabkommen mit Iran: Juden in den USA stehen in dieser Frage nicht geschlossen hinter Israel

Bildquelle: Reuters Jüdische Rep. Jan Schakowsky (D-IL) umarmt einen pro-Iran Aktivisten in Washington DC und beschaffte mehr als 400.000 Unterschriften zur Unterstützung des Iran Atomabkommens, am 29. Juli 2015

Bildquelle: Reuters
Jüdische Rep. Jan Schakowsky (D-IL) umarmt einen pro-Iran Aktivisten in Washington DC und beschaffte mehr als 400.000 Unterschriften zur Unterstützung des Iran Atomabkommens, am 29. Juli 2015

Philadelphia – Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der große Verlierer mit seinen roten Linien, steht in diesen Tagen abseits der Mehrheit US-amerikanischer Juden, die sich von seiner rechtsradikalen Fraktion in Israel nicht haben verführen lassen. Wer latente Visionen von roten Linien hat, sollte vielleicht einmal zum Arzt gehen. Die große Mehrheit der Juden in den USA, aber auch in Israel, steht jedenfalls für den Frieden mit Iran, sie sind und waren intelligent genug, sich von der Panikmache und den Hetzkampagnen eines Netanjahus & Co.  nicht anstecken zu lassen und sahen das iranische Atomprogramm auch nie als Bedrohung für Israel an, sondern als das was es ist: ein ganz normales Atomprogramm, das im Übrigen weit weniger umfassend ist, als das deutsche Atomprogramm. Immerhin wird in der Bundesrepublik Deutschland im Kernforschungszentrum Garching b. München, hochangereichertes, waffenfähiges Plutonium produziert –  trotz Atomausstieg, trotz vehementer Nichtverbreitungspolitik, trotz Atomwaffensperrvertrag und entgegen den inständigen Bitten der USA auf Unterlassung.

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Irans steiniger Weg zur Atommacht

Bildquelle: tagesschau.de

Bildquelle: tagesschau.de

eine Analyse von Ardašir Pârse

Tehran – Washington unternahm nichts, als die Iraner das Ende der Sanktionen noch vor dem Ende des Atomdeals im späten Frühjahr dieses Jahres feierten, um diese Begeisterung zu dämpfen, denn Washington setzte im Mittleren Osten längst auf die iranische und nicht mehr auf die saudische Karte. Autohändler in Iran rieben sich bereits die Hände vor Freude. Die erste Lockerung der Sanktionen im Rahmen der iranischen Atomverhandlungen mit dem Westen erlaubte ihnen ab sofort Ersatzteile zu importieren, und sie glaubten, Neuwagen werden bald folgen.

Die jungen und auch die weniger jungen Fahrer der BMWs und Porsches, die in den Persischen-Golfstaaten teuer gekauft wurden, waren gespannt auf den 30. Juni 2015, die Frist und das Ende für ein endgültiges Atomabkommen. Die Teheraner Verkehrspolizei hatte damit begonnen Vorbereitungen für dieses Datum zu treffen, mit der Warnung, dass die Verkehrsregeln rigoros durchgesetzt werden. Als ob die Sanktionen schon weggefallen wären, sagte die Führung der Iranisch-Chinesischen Handelskammer, “dass US-Unternehmen, die hoffen, ihre Autos in Iran zu verkaufen, bestimmte Bedingungen, einschließlich der Schaffung von Arbeitsplätzen in Iran und den Transfer von Technologien in iranische Automobilunternehmen, erfüllen müssen.” Iran, der im vergangenen Jahr 192.000 Autos importiert hat, muss rund 800.000 neue Arbeitsplätze pro Jahr schaffen, und Iran wird keinen Automobilhersteller Zugang zu seinem riesigen Markt von 80 Millionen Menschen verschaffen, ohne ausreichende Gegenleistung. Präsident Hassan Rohani sagte: “Die Sanktionen werden abgebaut, und ich rate allen Sanktions-Profiteuren den Beruf zu wechseln.”

Am 14. Juli 2015 hielt Irans Präsident Hassan Rohani eine Fernsehansprache an die Nation in Tehran, nachdem ein Nuklearabkommen in Wien bekannt gegeben wurde. Es war ein historischer Deal und ein voller Erfolg für die iranische Nation, nach jahrelangen Verhandlungen um Iran angeblich vom Bau von Atomwaffen abzuhalten. Frank Walter Steinmeier nannte den Deal: „Ein Vorbild für andere Konflikte“ Und euphorisch stehen westliche Wirtschaftsverbände, Unternehmen und Konzerne heute in den Startlöchern um den größten Markt in der Persischen Golf Region, ja im gesammten Nahen Osten, zu befriedigen. Wirtschaftsminister Gabriel reiste unmittelbar nach Abschluss des Atomabkommens und der in Aussicht stehenden Aufhebung der verhängten Sanktionen gegen Iran, noch vor allen anderen nach Iran um deutsche Wirtschaftschancen zu wahren.

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Ayatollah Ali Khamenei: „Der Kampf gegen die USA wird auch nach einem Atomabkommen bestehen bleiben“

Bildquelle: AP Iranische Demonstanten verbrennen eine US-Flagge mit der Aufschrift

Bildquelle: AP
Iranische Demonstanten verbrennen eine US-Flagge mit der Aufschrift „Nieder mit Amerika“ am 10. July 2015.

Tehran – Irans oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei sagte bei einem Treffen mit Studenten in Teheran, “dass der Kampf gegen die Vereinigten Staaten weiterhin bestehen wird, auch wenn ein Atomabkommen erreicht werden sollte.“

„Die USA sind die absolute Verkörperung der Arroganz“, sagte Khamenei. „Die iranische Nation muss bereit sein, den Kampf gegen die arroganten Weltmächte weiterhin fortzuführen“, berichtete Press TV.

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Putin lässt keine neuen Waffensanktionen gegen Iran zu

Wladimir PutinWladimir Putin wird den Westen voraussichtlich daran hindern, gegen den Iran Maßnahmen zu verhängen, die den Waffenimport in dieses Land einschränken könnten, wie die US-Außenpolitik-Zeitschrift Foreign Policy schreibt.

„Möglicherweise werden einige Beschränkungen beim Waffenimport in den Iran in die Endfassung der Resolution (des UN-Sicherheitsrates über das iranische Atomprogramm – Red.) aufgenommen. In Anbetracht des Bestrebens Russlands, Waffen an Teheran zu verkaufen, und des Vetorechts Moskaus im Sicherheitsrat kann Putin die Einleitung solcher Maßnahmen nicht zulassen“, so FP.

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