Aufstieg und Niedergang der Arsakiden (17)

Ein parthischer Reiter

Ein parthischer Reiter

Der Teil 16

Auseinandersetzungen in Rom

In der Zwischenzeit gab es Auseinandersetzungen zwischen den Führern in Rom und der Bürgerkrieg brach aus. Nach der Niederlage von Pompeius in Pharsalos (eine Stadt in Thessalien, Griechenland) vor Cäsar (48 v. Chr.) verhandelte Pompeius mit Orodes über eine mögliche militärische Hilfe und beschloss sogar beim arsakidischen Kaiser Asyl zu suchen, denn die Arsakiden waren insgeheim für Pompeius und gegen Cäsar. Die Arsakiden wussten, dass wenn Cäsar siegreich sein sollte, würde er aus Rache wegen des getöteten Sohnes von Crassus im Krieg gegen den Iran einen neuen Feldzug unternehmen. Gutschmid schreibt in seinem Buch Geschichte Irans und seiner Nachbarländer, auf der Seite 93, dass Orodes Pompeius die Botschaft schickte, er wäre einverstanden sich mit ihm gegen Cäsar zu verbünden, wenn Pompeius ihm verspreche, Syrien dem Iran zu überlassen. Pompeius lehnte den Vorschlag ab, weil der Senat in Rom damit nicht einverstanden war. Weiterlesen

Aufstieg und Niedergang der Arsakiden (8)

Der Teil 7 dieser Reihe

Die Kriegserklärung Antiochos VII Sidetes gegen Phraates II

Inzwischen konnte Antiochos VII Sidetes seinen Feind, den Usurpator Tryphon besiegen und den Bürgerkrieg von 146 bis 137 v. Chr. beenden, und die Kriege gegen die Juden von 137 bis 133 v. Chr mit der Eroberung von Jerusalem für sich entscheiden, dann die jüdische Herrschaft anerkennen und durch ein Bündnis mit den Juden sie auf seine Seite ziehen, um im Jahr 129 v. Chr. mit einer Armee von 300.000 Mann bestehend aus 80.000 Kriegern, Dienern, Mitläufern, Köchen und Schauspieler den Feldzug in den Iran zu unternehmen.

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