US-amerikanische Geopolitik im Visier (2)

Bildquelle: www.hx3.de

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Diese Artikelreihe wurde ins Spanische übersetzt

Teil 1 der Artikelreihe

Teil 3 der Artikelreihe

Die Durchsetzung politischer Ziele mit allen Mitteln

Zur Durchsetzung politischer und ökonomischer Ziele stehen den USA eine ganze Reihe von Mitteln, ja sogar eine ganze Maschinerie, bestehend aus Legionen von Menschen, Überwachungstechnologien und enorme Finanzmittel zur Verfügung. Die direkte militärische Konfrontation, als zwischenstaatlicher Konflikt, ist nur ein Mittel von vielen zur Erlangung der Weltherrschaft, zur Sicherung von Ressourcen, Schaffung geographischer Pipelinekorridore zur Energiesicherung und Beherrschung der globalen Märkte. Weltweit arbeiten heute Special Operation Forces, Geheimdienste, Top-Generäle, Propagandainstrumente, Geostrategen, Denk-Fabriken und auch Privatunternehmen unter Ausschluss der Öffentlichkeit und mit illegalen Mitteln, bezahlt von Steuergeldern an Projekten zur Durchsetzung ihrer Ziele. Dahinter stehen die eigentlichen Auftraggeber, sie sitzen in der Wall-Street, in den Ölkonzernen oder Großbanken. Sie bestimmen in erheblichen Maße mit, wer in den USA Präsident wird und daher ist der US-Präsident letztendlich nichts weiter, als eine Marionette der Finanzeliten, die mit Steuergeldern ihre offenen und verdeckten Operationen, ausgeführt von x Spezialeinheiten und Organisationen, zur Durchsetzung des New World Order, bezahlen lassen. Das Ziel dieser Finanzelite ist es, noch mehr Geld anzuhäufen, obwohl sie mehr Finanzmittel besitzen, als ganze Volkswirtschaften. John Lockes Finanztheorie legte den Grundstein eines pervertierten Verhaltensmusters von unstillbarer Gier nach Macht und Raffsucht, von wenigen in dieser Welt, da Geld nicht verdirbt und man sich davon so viel aneignen darf, wie man will und kann. Faktisch darf man „unendlichen“ Reichtum anhäufen, da Geld nicht verdirbt. Und weil wirtschaftliche Macht stets mit politischer Macht einhergeht, ist ein solches System für den Menschen unbrauchbar. Denn es macht die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer. Der Vater des britischen Liberalismus hat damit ein Problem für die Menschheit geschaffen, denn seine Wirtschaftstheorien versklaven die Menschen, sind wider der Natur und damit auf Dauer unbrauchbar und werden eines Tages in einer Weltrevolution enden.

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Die Ära Mohammad Mossadeq

logoDonnerstag, 14.08.2014 , 16:30 Uhr (45 Minuten) , ZDFinfo

Anlässlich dieser Dokumentation auf ZDFInfo, in der wieder behauptet werden wird, dass Mossadeq demokratisch gewählter Ministerpräsident war, setzen wir diesen Artikel entgegen. Jeder, der die iranische Mashrute Verfassung kennt, weiß, dass der Ministerpräsident vom Šâh verfassungsgemäß ernannt und abgesetzt wurde. Wenn man überhaupt von einem Putsch sprechen kann, dann war die US-amerikanische Intervention eine Hilfe zur Verhindung eines verfassungsfeindlichen Putsches durch Mossadeq.

Wer die Wurzeln der Islamischen Revolution begreifen will kommt nicht umhin, eine Reise in die Vergangenheit, auch zurück zu den Lebzeiten und dem Wirken Mossadeqs anzutreten. Hier in dieser Zeit sind die alten Parolen und die alten Lügen, der Šâh sei ein Agent der Briten und der Amerikaner entstanden. Hier liegen viele anti-iranische Wurzeln für den Niedergang der iranischen Pahlavi-Dynastie und dem Niedergang und der Demonotierung Irans im 20. Jahrhundert. Šâhanšâh Mohammad Rezâ Pahlavi liebte Iran und genau das wurde ihm, wie einigen andern in der iranischen Geschichte, die Iran liebten, zum Verhängnis. Wer über Iran herrschen will, muss nicht nur Muslim sein sondern Anti-Iraner zugleich, das hat die iranische Geschichte immer wieder bewiesen.

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Liberalismus, das Kernproblem in Iran (6)

Teil 5 dieser Reihe

von Eran

Die Verstaatlichung des Erdöls in Iran

Vorgeschichte

Die Auseinandersetzungen der USA mit Großbritannien über die Kontrolle des Erdöls in Iran entluden sich in der „Abadankrise“ und in der Verstaatlichung des Erdöls in Iran. Abadan [Âbâdân] ist eine Stadt am Persischen Golf, in der im Jahre 1908 Öl entdeckt wurde. Innerhalb von 40 Jahren entwickelte sich die Raffinerie von Abadan zur größten Raffinerie der Welt. Die Raffinerie wie alle anderen Ölanlagen in diesem Teil Irans wurden von der AIOC auf der Grundlage eines 1933 zwischen den Briten und Iran geschlossenen Abkommens betrieben.

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