Zwei Jahrhunderte langes Schweigen

Zusammengestellte Passagen aus dem Buch Zwei Jahrhunderte langes Schweigen
[دو قرن سکوت]

Von: Dr. Abdolhossein Zarinkoob (* 19.05.1926 – † 15.09.1999) [عبدالحسین زرین کوب]

Bei intensivem Befassen mit der Geschichte der Araber kann festgestellt werden, dass die Araber von vornherein, um sich vor dem Einfluss der iranischen Sprache zu schützen, die iranischen Sprachen und Dialekte zu vernichten versuchten. Sie fürchteten die Sprache immer als eine Waffe in den Händen der Besiegten, welche dazu dient, das Volk eines Tages gegen sie selbst aufzubringen und ihnen ihre errungenen Besitztümer und ihre Herrschaft bis zu den weitesten Grenzen Irans aus den Händen zu nehmen.

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Widerstand der Iraner gegen den Islam

Aus dem Buch:

Einige Notizen zur iranischen Geschichte (S.66-75)

Von: Dr. Ali Mirfetros

Intrigen und Konflikte am Sassaniden Hof und  anhaltenden Kriege gegen das Byzantinische Reich, welche leere Staatskassen und höhere Steuereinnahmen verursachten, Hungersnot und Teuerung, die Cholera Epidemie, Ignoranz der zoroastrischen Geistlichen und Spannungen zwischen den Armeen der Provinzen Chorasan [Xorâsân] und Arak [Arâk] waren – ohne Zweifel – wichtige und hinreichende Gründe, warum Araber erfolgreich in den Iran einrückten und warum die Sassaniden Armee besiegt wurde.

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