Bevorstehende Präsidentschaftswahlen in Syrien und das westliche Dilemma

Foto: Reuters Der syrische Präsident Baschar al-Assad im Gespräch mit Menschen, bei seinem Besuch in Ein al- Tinah, im Nordosten von Damaskus  am 20. April 2014.

Foto: Reuters
Der syrische Präsident Bashar al-Assad im Gespräch mit Menschen, bei seinem Besuch in Ein al- Tinah, im Nordosten von Damaskus am 20. April 2014.

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Damaskus – Mitten im Bürgerkrieg in Syrien, ein Stück Normalität, wenn Bashar Al-Assad sich unter die Menschen mischt, um seinen Wahlkampf für die bevorstehenden Wahlen in Syrien vorzubereiten. Ein kleiner Bericht in der staatlichen Tishrin Zeitung ergab, dass das Ministerium 3000 Klagen über illegale Preiserhöhungen und andere Verfehlungen vorliegen hat, welche die Rechte der Bürger verletzen.

Es ist wahr, der Gaspreis ist in Syrien sprunghaft angestiegen, und die Inflation liegt bei fast 65 Prozent; Grundprodukte sind knapp, und der Ministerpräsident hat die Bürger aufgefordert, Wasser und Strom zu sparen. Aber es ist gut zu wissen, dass es jemanden in Syrien gibt, der sich um die Belange der Bürger noch sorgt. Vorausgesetzt, sie leben in Gebieten, die von Bashar Al-Assad kontrolliert werden.

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USA-Iran: Die gescheiterte US-Sanktionsstrategie

 

Caterine Ashton und Mohammad Zarif

Catherine Ashton und Mohammad Javad Zarif

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Teheran – Der US-Plan, iranische Ölexporte zu beschneiden, scheint in die Leere gegangen zu sein. Die Sanktionen auf iranische Ölexporte sollen Iran zwingen, Zugeständnisse bei seinem Atomprogramm zu machen. Aber Iran exportiert seit Mitte 2012 mehr Öl als jemals zuvor, ohne umfassende Zugeständnisse, deshalb darf man an der Effizienz der Sanktionsstrategie der Obama Administration zweifeln.

Nach den freigegebenen Daten der IAEO am vergangenen Freitag, sprangen Irans Rohölexporte Im Februar auf 1,65 Millionen Barrel pro Tag, dank steigender Käufe durch China, Indien und Südkorea. Das ist deutlich mehr, als die rund 1 Mio. Barrel pro Tag, die im Interimabkommen von der Administration mit der iranischen Regierung, als begrenzte Sanktionen gegen Teheran bei den Atomverhandlungen vereinbart waren.

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USA: Eine Weltmacht im Wanken

 

Obama_ Bild Reuters

aus dem Englischen von Ardašir Pârse

Erschienen unter dem Titel: „Obamas Aufmerksamkeitsdefizit-Diplomatie“ in der Financial Times

Washington – Als Senator Barack Obama im Jahr 2008 zu den ihn anhimmelnden Massen in Berlin sprach, versprach er, „die Welt wieder neu zu gestalten“. Heute kämpft er, um die entfremdeten Deutschen zu beruhigen, in dem er behauptet, dass er ihre Führer nicht ausspioniert. Es kann gut sein, dass kein US-Präsident die traditionelle globale Führungsrolle der USA wiederherzustellen vermag. Die Gefahr besteht nicht darin, dass China, Amerika als Garant, für die globale Stabilität verdrängt – Peking wird nicht diese Rolle übernehmen. Unter Präsident Obama, und wer auch immer sein Nachfolger einmal werden wird, wird die USA sich immer schwieriger in diese Rolle einfinden. Vom Ural bis zum Südchinesischen Meer, sind die Zeichen des nachlassenden US-Einflusses sichtbar.

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Syrien: Iran verstärkt die Unterstützung für Bashar Al Assad

Foto: APFoto: AP

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Damaskus – Syriens Bürgerkrieg nähert sich dem Beginn des vierten Jahres, während Iran die Unterstützung von Bashar Al Assad gegen die sunnitischen Terrorbanden, durch den Einsatz von Elite-Truppen, deren Aufgabe darin besteht, Informationen zu militärischen Truppenbewegungen zu sammeln und Assads Truppen zu trainieren, verstärkt. Die verstärkte Unterstützung durch den Iran, wird zu keinen Zugeständnissen von Bashar Al Assad in den Genfer Friedensgesprächen führen, berichtete Reuters in einem Artikel.

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Wie Putin Moskau im Nahen Osten zu alter Kraft verhilft

PutinMan braucht eine Mischung aus Religion, List und einen stolpernden Obama, um sein Ziel zu erreichen:

Beirut – Der Arabische Frühling bereitete aus der Sicht des Kreml lang anhaltende Kopfschmerzen. Der Kreml war nicht in der Lage die NATO-Intervention im Jahr 2011, die Muammar al-Gaddafi gestürzt hatte, zu stoppen, und er wird von seinen ehemaligen Freunden in der arabischen Welt für seine anhaltende militärische Unterstützung von Präsident Bashar al-Assad, in dem mehr als 120.000 Menschen in Syrien ihr Leben verloren haben, gemieden.

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Der G20 Gipfel endete abrupt als Obama Putin einen „Esel“ nannte

U.S. President Barack Obama meets with Russian President Putin in Los Cabos

Bei dem G20 Gipfel vergangene Woche waren alle G20 Nationen außer die USA und ihr Komplize Großbritannien gegen einen Militärschlag in Syrien. Dennoch hat unser Friedensneger Obama große Töne gespuckt und das in einer beleidigenden Art und Weise, die weder einem Präsidenten gerecht wird, noch auf ein internationales Parkett gehört:

St. Petersburg – Die Hoffnung auf einen positiven G20-Gipfel bröckelte am vergangenen Freitag als der US-Präsident Barack Obama gegenüber Russlands Präsident Wladimir Putin bei einer gemeinsamen Pressekonferenz unbeherrscht herausplatzte Jeder hier denkt, Sie sind ein Esel.“ Weiterlesen

Zentralasien – Geopolitik als Schattenspiel

Pârse & Pârse – Wir haben schon in der Vergangenheit sehr ausführlich über den Bernard Lewis Plan berichtet. Dieses Mal ist Zentralasien an der Reihe, denn im Krieg um die Ressourcen und Marktanteile in einer globalisierten Welt, aber auch im Krieg um geostrategische Interessen müssen die Großmächte Russland und China endgültig besiegt werden und nichts ist effizienter, als die ethnischen Völker und ihr Miteinander samt der Länder, in denen diese Völker leben, zu destabilisieren und in unruhige und nach Ethnien zerschlagene Länder entlang von Blutsgrenzen zu verwandeln, erinnern wir uns an dieser Stelle an die Zerstückelung Jugoslawiens, denn Ethnic cleaning works. Der arabische Winter tobt bereits im Mittleren Osten und droht ihn in ein Bürgerkriegsinferno zu verwandeln, Europa droht islamisiert zu werden, ein Krieg zwischen Israel und Iran könnte jeden Moment ausbrechen und nun ist Zentralasien an der Reihe.

Ein interessanter Artikel von Alexander Knjasew zum Thema:

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