Die Tragödie von Kerbala

050330-A-4783J-007

Imam Hosayn Moschee in Kerbala / Irak Bildquelle: wikipedia.de

Aufstieg und Niedergang Hasans

Nach dem Tod von Ali, wurde Hasan, sein ältester Sohn mit Fatima, zum Kalifen gewählt. Muavia war bereit, gegen Kufa zu marschieren, wo sich eine Armee von etwa 40.000 Mann stark sammelte, um die Ansprüche des Hauses von Ali zu unterstützen. Aber Hasan war ein unwürdiger Sohn seines Vaters, er war mehr mit den Freuden des Harems beschäftigt, als mit den Mühen der Verwaltung oder den Gefahren des Krieges. Er schickte eine Vorhut von 12.000 Mann nach vorne und hielt den Hauptkörper in Madain zurück, wo er selbst in den Gärten blieb und Angst hatte, sein Glück auf dem Schlachtfeld zu versuchen. Auf einen falschen Bericht hin, dass die Vorhut in Stücke zerschnitten worden war, plünderten die wankelmütigen Kufaner das Lager des Kalifen und versuchten seine Person zu ergreifen. Weiterlesen

Erschütternder UN-Bericht deckt auf: Frauen und Kinder werden vom ISIL als Sexsklaven verkauft

 

IrakISISMassaker1

Bagdad – Ein neuer UN-Bericht zeichnet ein erschreckendes Bild vom Leben der Menschen unter dem islamischen Staat. Anfang August, fegten Kämpfer des islamischen Staates über das kleine yezidische Dorf Maturat in Iraks Sindschar Distrikt und brachten Frauen in das Badush-Gefängnis in Mosul. Hunderte weitere Frauen und Mädchen wurden in eine alte Zitadelle in der Stadt Tal Afar in der nördlichen Provinz Ninive getrieben. Von Tal Afar wurden, eine Gruppe von 150 unverheirateten Mädchen und Frauen, vor allem aus christlichen oder yezidischen Familien ausgewählt, und Berichten zufolge, nach Syrien geschickt „entweder als Belohnung für ISIL Kämpfer oder sie wurden als Sexsklaven verkauft“, gab ein Untersuchungsbericht, der am Donnerstag, den 2. Oktober, vom Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen in Irak veröffentlicht wurde, an.

Weiterlesen

Syrien: Die Jabhat al-Nusra

Die Jabhat al-Nusra in Syrien

Die Jabhat al-Nusra in Syrien

Ein interessanter Artikel von Gudrun Harrer, erschienen am 04.03.2013, in „derStandard.at“

Kreuzritter, Zionisten und Zoroastrier: Jihad in Syrien

Einblick in das jihadistische Denken über den Krieg in Syrien

Cole Bunzel aus Princeton haben wir einen faszinierenden und verstörenden Einblick in das jihadistische Denken über den Krieg in Syrien zu verdanken: Für „Jihadica“ hat er ein Dokument übersetzt, das das Ergebnis eines Al-Kaida-Brainstormings über Syrien enthält, mit strategischen Überlegungen, aber auch „Empfehlungen“. Die erste ist übrigens „Geduld und noch einmal Geduld“, die zweite, das Ziel nie aus den Augen zu verlieren, das da wäre: die Annihilation der Alawiten und die Etablierung von Gottes Gesetz in Syrien, als Vorstufe zur Errichtung eines Kalifates auf der ganzen Welt. Weiterlesen

Die Entstehung des Qur’an – Die frühen Jahre des Islam

1400 Jahre nach Mohammad berufen sich die Muslime der Welt auf die Worte Mohammads in den mekkanischen Suren, die vom Zusammenleben aller Gläubigen handeln und in denen geschrieben steht, dass der Islam eine Religion des Friedens ist. Kaum an die Macht gekommen, nachdem Mohammad wie ein Feigling von Mekka nach Medina geflohen war, wurden die medinesischen Suren, die nach der Machtergreifung Mohammads Gültigkeit erlangten, offenbart und die besagen, dass alle Andersgläubigen wie Juden und Christen Affen und Schweine sind oder Koffar (auch Kafir), die man töten muss, egal wo man sie auffindet, egal ob sie friedlich oder kriegerisch sind. Weiterlesen