Timur تیمور – Sturm über Westasien (5)

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Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt.

Teil 4

Clavijo beschreibt die wunderschönen Gärten mit ihren gefliesten Palästen, wo Bankette gegeben wurden. Der Botschafter, der eingeladen wurde, bewunderte die herrlichen Zelte, von denen eines so groß und hoch war, „dass es aus der Ferne wie ein Schloss aussah, und es war eine sehr wundervolle Sache zu sehen, und besaß mehr Schönheit als es möglich ist zu beschreiben „

Er bezieht sich auch auf ein Fest, bei dem die Ehe eines der Fürsten seines Blutes gefeiert wurde und bei dem die ganze Nacht hindurch getrunken wurde. Es ist interessant zu bemerken, dass Sharaf-u-Din die Anwesenheit der Botschafter erwähnt; er schreibt berührend, „auch die kleinsten Fische haben ihren Platz im Meer“ Der Kastilier gibt Tamerlans Gerechtigkeitsinn wieder und beobachtete, dass „wenn ein wichtiger Mann getötet wird, er gehängt wird, aber ein unbedeutender Mann wird enthauptet.“ Er besuchte auch Pir Mohammad, Sohn von Jahangir, der zum Nachfolger seines Großvaters ernannt wurde. Er beschreibt ihn als sehr wohlhabend gekleidet in „blauem Satin, bestickt mit goldenen Rädern, einige auf dem Rücken, und andere auf der Brust und den Ärmeln,“ Weiterlesen

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Timur تیمور – Sturm über Westasien (4)

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Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt.

Teil 3

Tamerlans Sieg über Bayazid I

Tamerlans letzter Feldzug 1402 n. Chr. war vielleicht sein größter. In Zentralasien, in Persien und in Indien hatte er keinen von einem kriegerischen Monarchen beherrschten Staat erlebt, und mit seiner großen Anzahl an Soldaten, vollkommener Disziplin und großer Erfahrung, war sein Sieg eine Selbstverständlichkeit geworden. Die Osmalis, denen er jetzt begegnen sollte, stammten von einem türkischen Stamm ab, der aus der Nachbarschaft von Merv vor den Horden von Chengiz Khan geflohen war, und nur eine längst vergangene Geschichte hatte, die eine mächtige Dynastie gegründet hatte. Die frühen Siege dieses kriegerischen Volkes liegen außerhalb des Umfangs dieser Artikelreihe. Weiterlesen

Timur تیمور – Sturm über Westasien (3)

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Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt.

Teil 2

Tamerlan und Toktamish

Toktamish war der Kopf der östlichen oder sog. weißen Horde, er war ein bedeutender Eroberer auf Russlands Bühne, Moskau wurde von ihm im Jahre 1382 n.Chr. eingenommen. Die Souveränität der westlichen oder goldenen Horde ging auch in seinen familiären Besitz über und damit wurden die beiden älteren Zweige der Familie der mohammedanischen Dynastien (Julji) vereint. Weiterlesen

Timur تیمور – Sturm über Westasien (1)

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Tamerlan

Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt.

Einleitung

Timur oder besser bekannt in Europa als Tamerlan schuf eines der größten, aber auch kurzlebigsten Reiche, die jemals in Zentralasien existierten. Er war ein skrupelloser Eroberer, der die Bevölkerung in den unterworfenen Gebieten und Städten zu Hunderttausenden ermorden ließ, unter anderem im Sultanat von Delhi, im Königreich Georgien in Persien und andersowo und Aufstände schlug er gnadenlos nieder. Wo immer er erschien trennte er das Licht vom Schatten. So wurden bei der Eroberung von Isfahan 1387 n. Chr. in Persien laut Hafiz-i Abru 28 Schädeltürme auf einer Stadtseite gezählt, so dass man von einer Zahl von 70.000 Toten ausgehen kann. In der Stadt Isfizar ließ er 2.000 Menschen lebendig einmauern. Er war der größte türkisch-mongolische Schlächter der Geschichte mit mehreren Millionen Opfern, er strangulierte unter anderem 100.000 Hindus in Delhi im Jahr 1398 n. Chr., die Ermordung von 90.000 Arabern in Bagdad im Jahr 1401 n. Chr. und die gewaltigen Schlachten zwischen Hunderttausenden Türken und Mongolen und anderen, kennzeichnen seine Herrschaft und eines der dunkelsten Zeitalter in der Geschichte der Menschheit auf dem eurasischen Kontinent. Weiterlesen