Eskalation in Syrien – Am Rande des globalen Krieges

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Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Damaskus – Die jüngsten Entwicklungen zeigen viele signifikante Änderungen in der Strategie der westlichen Länder, die in den syrischen Konflikt involviert sind. Nachdem Russland von Syriens Präsidenten Bashar al Assad gebeten wurde gegen die ISIS zu helfen und Russland heute alle radikal-islamischen Gruppen bombardiert, auch jene, die von den USA aufgebaut und trainiert wurden und werden, haben die USA Bodentruppen, darunter Special-Forces in die Region geschickt, um die sog. Rebellen, die nichts weiter als ebenso radikal-islamische Gruppierungen darstellen, gegen Bashar al Assad zu unterstützen. Die französische Air Force hat nach den jüngsten Terroranschlägen in Paris die Zahl der Einsätze erhöht und Frankreichs schnelle Eingreiftruppen und Marineeinheiten näher an Syrien heran verlegt. Das Vereinigte Königreich hat auch damit begonnen, sich an den US-geführten Anti-ISIS Koalitionsangriffen auf syrischem Boden zu beteiligen. Ebenso hat Deutschland damit begonnen, seine Kampfflugzeuge nach Syrien zu verlagern und setzt heute knapp 1200 Spezialeinsatzkräfte auf dem Syrien-Irak-Schlachtfeld ein. Die Türkei stellt große militärische Kräfte zur Verfügung, darunter eine Reihe von Panzereinheiten, die an der Grenze zu Syrien zusammengezogen wurden. Es scheint, dass die NATO-Mächte die Strategie von Assads Sturz durch eine breite Palette von militanten Gruppen wie die ISIS, Jabat al Nusra u.a., die von der islamistischen Türkei unterstützt werden, nun selbst realisieren wollen.

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Der islamische Staat: Im Geiste Dschingis Khans

Foto: Reuters Vertriebene der Minderheit der Yeziden, auf der Flucht vor der Gewalt der Terroristen des Islamischen  Staates in Sinjar, in Richtung der syrischen Grenze am 11. August 2014

Foto: Reuters
Vertriebene der Minderheit der Yeziden, auf der Flucht vor der Gewalt der Terroristen des Islamischen Staates in Sinjar, in Richtung der syrischen Grenze am 11. August 2014

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Beirut„Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, angekündigt durch eine Prophezeiung aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt,“ das waren die Bezeichnungen der Chronisten jener Zeit, Anfang des 13. Jahrhunderts, die sie sich für Dschingis Khan erdachten. Arabische Medien haben die Kämpfer der IS vergangene Woche, von denen viele aus der EU stammen, alleine 700 Mann dieser Terrorbande sind französische Staatsbürger, mit den unzivilisierten turk-mongolischen Horden Dschingis Khans und Hülegü Khans, die den Nahen Osten im 13. Jahrhundert überrannten und mit Blut und Feuer überzogen hatten, verglichen. Weite Gebiete des Islamischen Staates sind mittlerweile menschenleer, Menschen brutal ermordet, Zivilisten, Frauen und Kinder bestialisch zu Tode gefoltert, vergewaltigt und vertrieben. Beim diesjährigen Interview mit Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah, am Jahrestag des Endes des Zweiten Libanonkrieges, konzentrierte er sich besorgniserregend auf die neue Gefahr im Nahen Osten: Ausbau und Reichweite des islamischen Staates IS, vormals ISIS. Im Vergleich zu dieser extremen sunnitischen Fraktion, die westliche und arabische Staaten hochgerüstet haben und damit erst die Möglichkeit geschaffen haben, rund 15.000 Terroristen einen Völkermord begehen zu lassen, erscheint die schiitische Hisbollah im Libanon hingegen, wie der Orden der barmherzigen Schwestern.

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Die islamisierten Armenier

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Istanbul – Anfang November, hielt die Hrant Dink Stiftung eine Konferenz zum Thema “islamisierte Armenier” an der Bosporus-Universität in Istanbul ab und brach damit ein Tabu mehr in der Türkei. Islamisierte Armenier waren bisher eine verborgene Wirklichkeit, ein Geheimnis das vielen bekannt ist, aber nicht jedem offenbart werden konnte, hinter verschlossenen Türen geflüstert wurde, in Geheimdienstkreisen gehandelt und schließlich frei in der Öffentlichkeit bekannt wurde.

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Neue Verbreitung von Christenhass in der Türkei

Haben Sie jemals einen Christen gesehen, der das Opferfest feiert

Dieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt

Kocaeli – Eine neue Hasskampagne gegen Christen verbreitet sich in Twitter, Facebook und türkischsprachigen Foren wie ein Lauffeuer. Gegenstand der Aufregung ist ein Billboard in der türkischen Stadt Kocaeli. Auf dem oben gezeigten Billboard steht in türkischer Sprache die Frage: „Haben Sie jemals einen Christen gesehen, der das Opferfest feiert?“ Und darunter antwortet der abgebildete Weihnachtsmann: „Wir haben gesehen, wie Muslime Weihnachten feiern!“ Der anatolische Jugendverband der Muslime an der Universität Kocaeli, AGD (Anadolu Gençlik Derneği Kocaeli Üniversite) ist verantwortlich für dieses Billboard, das seit Mitte Dezember überall in den Stadtteilen der Stadt Kocaeli zu sehen ist.

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Muslim-Politiker Muhammad Peer Steinbrück

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Berlin – Aus Rücksicht auf den Islam trat Peer Steinbrück SPD für einen getrennten Sportunterricht von Jungen und Mädchen ein. Weiterlesen

Türkische Unkultur: Weil er Trennung nicht ertragen konnte, musste sie sterben

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Düsseldorf (RPO). 31-Jährige tot – Ehemann unter Verdacht: Erst soll der Mann seine Frau getötet haben, dann mit drei kleinen Kindern in die Türkei geflohen sein. Dort stellte er sich der Polizei. Weiterlesen

Der Wunsch deutscher Eltern – türkenfreie Kindergärten?

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ARD – Einst war er der Seelsorger der Nation. Die Antwort der ARD auf die zeternden nachmittäglichen Talk-Shows der Privatsender. Pfarrer Jürgen Fliege moderierte ab 1994 die nach ihm benannte Sendung, die sich eher an ein älteres Publikum richtete. Nach einigen Querelen mit dem Chef des BR Gerhard Fuchs wurde die Show 2005 abgesetzt.

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