Irans Abschuss einer US Drohne

 

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Tehran – Es ist nicht das erste Mal, dass Iran eine US-Drohne, wie vergangene Woche, vom Himmel geholt hat. Bereits am 8. Dezember 2011 wurden Bilder von iranischen Revolutionsgarden veröffentlicht, die eine amerikanische Sentinel-Drohne des Typs RQ-170 zeigten, die Teherans Streitkräfte vom Himmel holten.

Als Iran vergangene Woche eine US-Drohne über der Straße von Hormoz abschoss, eskalierten die Spannungen zwischen den USA und Iran sofort. Präsident Trump hat bestätigt, dass er einen Vergeltungsschlag angeordnet und ihn erst kurz vor Beginn der Mission zurückgezogen hat, weil er angeblich befürchtete, dass bis zu 150 Menschen getötet werden könnten.

In den vergangenen Tagen stritten sich US-amerikanische und iranische Regierungsbeamte darum, wo genau sich das Flugzeug befand, als es abgeschossen wurde. Iran behauptet, es sei in seinen Luftraum eingedrungen, Washington dagegen bestreitet das, obwohl sowohl Iran als auch Russland eindeutige Beweise für die Verletzung internationalen Rechts durch die USA in den Händen hält.

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False Flag Angriff am Golf von Oman

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Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Östlich des Persischen Golfes und der Straße von Hormoz gelegen, liegt der Golf von Oman der an Iran, den Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate grenzt. Er war und ist ein geostrategischer Brennpunkt durch den rund zwei Drittel des weltweiten Rohölhandels verschifft werden.

Laut dem arabischsprachigen iranischen Fernsehsender Al-Alam waren am vergangenen Donnerstag zwei Öltanker am Golf von Oman von Explosionen heimgesucht worden. Zunächst war unklar, unter welchen Flaggen die Schiffe fuhren. Unter Berufung auf Schifffahrts- und Handelsquellen sagte Reuters, es handele sich um den Öltanker Front Altair unter der Flagge der Marschall-Inseln und dem Öltanker Kokuka Courageous unter der Flagge Panamas.

In einer Erklärung der in Singapur ansässigen BSM Ship Management Company von Kokuka hieß es, „21 Besatzungsmitglieder hätten das Schiff nach dem Vorfall, bei dem der Rumpf an Steuerbord beschädigt worden war, verlassen. Die Ladung Methanol ist intakt. “

Mit Naphtha beladen, wurde der Tanker Front Altair als „in Flammen stehend“ gemeldet, weil das, was mit Kokuka geschah, bisher nicht geklärt wurde.

Das Unternehmen wurde von der staatlichen Ölraffinerie CBC Corporation in Taiwan gechartert und sagte, „sie haben den Verdacht, dass das Schiff von einem Torpedo getroffen wurde.“

Laut einem Informationsschreiben der Tradewinds-Schifffahrt wurde der Tanker Front Altair in norwegischem Besitz von einem Torpedo vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate getroffen, ohne dass weitere Einzelheiten erwähnt wurden.

Laut pakistanischen Quellen wurden Notrufe von den betroffenen Tankschiffen gesendet, Besatzungen an Bord evakuiert und in Sicherheit gebracht. Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge, etwa 70 Seemeilen von den Vereinigten Arabischen Emiraten und 14 Seemeilen von Iran entfernt.

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Irans ballistische Raketen stehen bei den Atomgesprächen unter keinen Umständen zur Debatte!

Foto: AFP Ein Bild vom 28. Juni 2011, die ballistische Rakete Ghadr, die veränderte Version der Shahab 3, die während iranischen Militärmanövern gestartet wurde.

Foto: AFP
Ein Bild vom 28. Juni 2011, die ballistische Rakete Ghadr, die modifizierte Version der Shahab 3, die während iranischen Militärmanövern gestartet wurde.

Dieser Artikel wurde ins Russische übersetzt

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Teheran„Iran wird die Diskussion um seine ballistischen Raketen, als Teil der laufenden Gespräche mit den Weltmächten, über eine endgültige Vereinbarung über das iranische Atomprogramm bremsen“, sagte der iranische Verteidigungsminister Anfang April 2014. Die Ausführungen von General Hossein Dehghan waren eine klare Abfuhr an die jüngsten Äußerungen der Atomunterhändlerin des US-Außenministeriums, Wendy Sherman, die sagte, „Irans ballistische Fähigkeiten, sollten als Teil einer umfassenden Vereinbarung mit dem Iran angesprochen werden.“

Deutlicher, werden Diplomaten nur noch bei Kriegserklärungen, denn diese zusätzliche Forderung bedeutet neben dem geforderten Aus für Irans Urananreicherung und Urankonvertierung, das Aus für den Schwerwasserreaktor in Arak, das Aus für Irans ballistisches Raketenprogramm zur Verteidigung des Landes und womöglich das Aus für Irans Raumfahrtprogramm. Frechheit siegt! – aber nur manchmal.

Würden deutsche Diplomaten, sich einmal die Mühe machen, ins Archiv des Auswärtigen Amtes zu gehen, um dort über die deutschen nuklearen Ambitionen in den 1960iger Jahren nachzulesen, dann wüssten sie, wie schwierig es für ihre Vorgänger war, und mit welch‘ harten Bandagen sie gekämpft hatten, um das Atomprogramm der noch jungen Bundesrepublik, samt nuklearer Teilhabe der deutschen Bundeswehr gegen den Atomwaffensperrvertrag und gegen die USA zu verteidigen, ein Atomprogramm, das im Übrigen weit umfassender war, als Iran es heute verlangt. Im Forschungsreaktor Garching II, des Kernforschungszentrums in Garching bei München, wird heute hoch angereichertes waffenfähiges Plutonium produziert, – trotz Atomausstieg, trotz vehementer Nichtverbreitungspolitik, und entgegen allen inständigen Bitten der USA auf Unterlassung.

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Irans Revolutionsgarden warnen vor Verhandlungen mit den USA

Khamenei und iranische RevolutionsgardenTeheran – Nach einer Erklärung am Wochenende, vor den erwarteten diplomatischen Kontakten zwischen den USA und Iran, warnten Irans Revolutionsgarden die Diplomaten des Landes vor den Gefahren im Umgang mit US-Beamten.

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Irans neuer Präsident hat Fans bei US-Geheimdienst-Veteranen

IRAN-POLITICS-ROWHANITeheran – Irans neuer Präsident, Hassan Rohani, befindet sich in einer Charme-Offensive im Vorfeld seines Besuchs in New York bei der UN-Generalversammlung nächste Woche. Vor kurzem veröffentlichte am Freitag die Washington Post  einen Gastkommentar, in dem Rohani seine Bereitschaft zu neuen Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten über das iranische Atomprogramm signalisiert hat. Und das ist eine kleine Überraschung für ehemalige US-Geheimdienste und nationale Sicherheitsbeamte, die Rohani als eine bekannte Größe sehen, und als jemanden, mit dem die Amerikaner Geschäfte machen können.

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