Šabe Yaldâ 2014 شب یلدا فرخنده باد

Šabe Yaldâ Tisch:Kerze, Wein, Âjil (Pistazie & Co.), Granatapfel, Wassermelone und vor allem der Diwan des Hâfez.

Šabe Yaldâ Tisch:Kerze, Wein, Âjil (Pistazie & Co.), Granatapfel, Wassermelone und vor allem der Diwan des Hâfez.

Die Nacht vom 21. auf den 22. Dezember ist die längste Nacht des Jahres und an dem Tag, der heute dem 25. des Monats Dezember entspricht, wurde nicht nur im antiken Iran sondern auch bei allen anderen indo-germanischen Völkern die Geburt des Sonnengottes Mithra gefeiert, da von diesem Tag an die Tage immer länger werden und das Licht allmählich über das Dunkle siegt.

Wenn auf der Nordhalbkugel der Erde am 21. oder 22. Dezember die Sonne die geringste Mittagshöhe über dem Horizont erreicht, dann ist Mittwinter oder Yaldâ. Zur Wintersonnenwende erreicht die Sonne dann im Jahreslauf ihren tiefsten Stand in Bezug auf den Meridiandurchgang. Zu diesem Zeitpunkt herrscht der kürzeste Tag und die längste Nacht, weil der größere Teil der täglichen Sonnenbahn unterhalb des Horizonts liegt. Nahe den Polarkreisen gibt es zur Wintersonnenwende sogar einen Tag ohne Sonnenaufgang. Schon in vorchristlicher Zeit wurde Jul deshalb zur Mittwinternacht durch Opfer gefeiert. Weihnachten ist Šabe Yaldâ.

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Israel unterliegt im lang anhaltenden Ölstreit mit Iran

 

Foto von Eliyahu Hershkovitz Ölpest im Evrona Natur Reservat. Die Eilat-Ashkelon Pipeline Company ist vor kurzem nach einer Ölpest im Süden Israels in den Schlagzeilen gewesen. Sie ist auch an einem lang andauernden Schiedsgerichtsverfahren mit dem Iran über die gekappte Geschäftsbeziehung beteiligt.

Foto von Eliyahu Hershkovitz
Ölpest im Evrona Natur Reservat.
Die Eilat-Ashkelon Pipeline Company ist vor kurzem nach einer Ölpest im Süden Israels in den Schlagzeilen gewesen. Sie ist auch an einem lang andauernden Schiedsgerichtsverfahren mit dem Iran über die gekappte Geschäftsbeziehung beteiligt.

Genf - Israel droht das Schiedsgerichtsverfahren gegen Iran bislang zu verlieren, und wird Dutzende von Millionen Dollar an die Islamische Republik zahlen müssen. Es waren eine ganze Reihe von Verfahrensterminen notwendig, in denen beide Seiten ihre gegenseitigen Ansprüche proklamierten und das Verfahren in die Länge zogen.

Israel verdankt Iran nun die Verurteilung zur Zahlung von 100 Millionen Dollar Entschädigung für Ölpipeline-Verluste, entschieden Schweizer Schiedsrichter. Dies entspricht einem Wert von 50% der Anteile Irans an der Eilat Ashkelon Pipeline Company.

Israel versuchte seinen Namen bei einer Entscheidung der Schiedsrichter in der Schweiz auf einen iranischen Anspruch von Millionen von Dollar Schadenersatz der Welt zu verheimlichen. Die Schiedsrichter waren von der Forderung Irans, die nach zwei Jahrzehnten der Schlichtung zwischen den beiden Ländern über iranische Verluste aus einem gemeinsamen Ölpipeline Geschäft entstanden sind, zunächst überrascht gewesen, nachdem Iran die Verbindungen mit Israel nach der islamischen Revolution von 1979 abgebrochen hatte. Weiterlesen

Jordanien: Frauen der „Märtyrer“

Ayscha Bildquelle: Tanya Habjouqa

Ayscha
Bildquelle: Tanya Habjouqa

Ramtha Jordanien – In einer staubigen jordanischen Grenzstadt, kämpfen die “Frauen der Märtyrer” – Frauen, jener Männer, die sich den internationalen Terrorbanden in Syrien angeschlossen haben und getötet wurden – um für ihre Familien zu sorgen und ihr zerstörtes Leben wieder aufzubauen.

Ayscha, 30 Jahre alt, ist nach 11 Jahren Ehe mit Abu Leila, ein Kämpfer der Terrororganisation der freien syrischen Armee (FSA,) seit einem Jahr verwitwet. Hier zeigt sie eine Tätowierung auf der Schulter, die lautet: “Warum hast du mich verlassen, als ich dich brauchte?” Das Tattoo bezieht sich auf einen dramatischen Streit, den die beiden jungen Teenager einst hatten. Beide tätowierten jeweils dieselbe Nachricht als Erinnerung, wie schrecklich die Trennung nach dem Streit damals war, auf ihre Schultern. Sie hätte sich nie vorstellen können, welche ergreifende Bedeutung die Tätowierung Jahre später haben würde.

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Hisbollah: Neue iranische Raketen sind eine Abschreckung für Israel

Verbesserte Boden-Boden Rakete Fateh-110 an einem unbekannten Ort, in Teheran, Iran, im Jahr 2010. Foto: AP

Verbesserte Boden-Boden Rakete Fateh-110 an einem unbekannten Ort, in Teheran, Iran, im Jahr 2010. Foto: AP

Beirut – Einer der führenden militanten Führer rühmt sich, dass die Hisbollah nicht nur Raketen, sondern auch Ausbildung und technisches Know-how aus dem Iran erhält, um mehr Raketen zu bauen.

Iranische Raketen mit höchster Genauigkeit, welche die Hisbollah erhalten hat, sind ein “wirklich abschreckender Faktor” in der Konfrontation mit Israel, sagte einer der Führer der militanten libanesischen Gruppe Irans Tasnim News Agency am Sonntag.

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Iran – USA: Um die Hölle auf Erden zu beseitigen, kann sogar der Teufel rekrutiert werden

EU Aussenbeauftragte Catherine Ashton und Irans Außenminister Javad Zarif

EU Außenbeauftragte Catherine Ashton und Irans Außenminister Javad Zarif

 ein Kommentar von Ardašir Pârse

Churchill_V_sign_HU_55521Washington - Sir Winston Churchill, der bedeutendste britische Staatsmann des 20. Jahrhunderts, verabscheute kommunistische Revolutionäre. Er beschrieb die bolschewistischen Führer als gestörte Kriminelle und morbide Mörder, als Insekten, Wölfe und Paviane, er verglich sie mit Typhus tragendem Ungeziefer und blutsaugenden Vampiren. Er lobte Mussolini in Italien für seine Siege über den “bestialischen Leninismus”, unterstützte Franco, die Kommunisten in der spanischen Revolution zu schlagen und verdammte sogar die Juden für ihre überproportionale Vertretung in der “weltweiten Verschwörung zum Sturz der Zivilisation.” Für ihn waren die kommunistischen Revolutionäre der Teufel persönlich.

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Pârse & Pârse im Jahrbuch der S & G 2012

P1050908

Pârse & Pârse - Ein Mal wöchentlich erscheint die Zeitschrift Stimme und Gegenstimme (S&G). Laut der Redaktion der Zeitschrift ist sie „ein Organ klarheitssuchender und gerechtigkeitsliebender Menschen aus aller Welt und veröffentlicht wenig Gehörtes – vom Volk fürs Volk. Sie sieht sich als Organ der Aufklärung, um Menschen durch das Hören der Gegenstimme wieder in Kontakt mit ihrer Intuition zu bringen, damit sie wieder unterscheiden können, wo sie betrogen werden und wo sie Klarheit verspüren.“

Die Herausgeber der Zeitschrift haben dabei keinerlei kommerzielle Absichten, sie wird primär als „Hand-Express“ von Mensch zu Mensch weiter gegeben. Ihr Ziel ist es, gemeinsam durch verbindliche Verteilstrukturen, ein Netzwerk aufzubauen.

Die Redaktion schrieb uns per Email: „Die Zeitung gibt es seit fast 3 Jahren und erreicht mittlerweile weit mehr als 50’000 Leser. Alle Ausgaben der Jahre 2012 und 2013 sind jeweils zu einem Jahrbuch zusammengefasst. Diese Jahrbücher sind ein Dokument von aufklärenden Gegenstimmen zu verschiedenen Themen. Es besteht auch die Möglichkeit, die aktuellen Ausgaben fortlaufend unter “kostenlos” zu abonnieren.“

In ihrem gemeinsamen Anliegen, nicht länger die Verdummung und Unterjochung der Menschen unter Medienlügen diversester Arten hinzunehmen, veröffentlichen und verarbeiten sie nach bestem Wissen und Gewissen Quellen, die ihnen seriös und glaubwürdig erscheinen. Wichtige Themen unserer Zeit werden dort abseits der gleichgeschalteten Medien behandelt.

Wir freuen uns sehr, dass wir für unsere Aufklärungsbemühungen darin einen kleinen Platz eingenommen haben und bedanken uns ausdrücklich beim S & G Netzwerkteam für die Wertschätzung unserer Arbeit und für das Vertrauen uns als exil-iranisches Magazin als Quelle heranzuziehen.

Wir sind sehr stolz darauf, Teil des Jahrbuches 2012 geworden zu sein und hoffen noch öfter Teil eines Jahrbuches werden zu dürfen. Weiterlesen

Iran: Ein Land im Wandel der Zeit?

Bildquelle_©The Economist

Bildquelle_©The Economist

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Teheran - Vom Kaukasus bis hin zu den Gewässern des Indischen Ozeans, können die Iraner aufmerksam beobachten, wie ihre Regierung mit ausländischen Mächten über die verhängten Handelssanktionen wegen seines Atomprogrammes feilscht. Beinahe jede Stunde wird im iranischen Fernsehen die Hoffnung auf die Nachricht verfolgt, dass die Sanktionen aufgehoben werden.

In der Hoffnung ein nukleares Wettrüsten im Nahen Osten zu verhindern, haben die USA und ihre Verbündeten, wegen Irans Atomprogramm, es sehr schwierig für Iran gemacht, sich im internationalen Handel zu engagieren. Die Ölexporte des Landes sind auf die Hälfte ihres früheren Niveaus zusammengeschrumpft. Die iranische Regierung, hat für ihren Teil, ausführliche Gespräche mit Ländern, die als feindlich betrachtet werden, zumindest offiziell und öffentlich eingestellt. Die Motive dafür, sind sowohl interner als auch externer Natur. Alle Seiten sind daran interessiert, eine Lösung für diesen langen andauernden Stand-off zu finden. Eine Deadline wurde auf den 24. November 2014 festgelegt.

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