Staatlich geförderter Kinderraub und Kinderhandel

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Ein Interview von Ardašir Pârse mit Kristina Becker:

Ardašir Pârse: Frau Becker, Sie haben selbst Erfahrungen mit dem Jugendamt sammeln müssen und haben sich ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt. Vielleicht erzählen Sie uns zunächst etwas über die Geschichte vom staatlich geförderten Kinderraub und Kinderhandel des 20. und 21. Jahrhunderts.

Kristina Becker: Es begann in Deutschland nach dem Ende des 1. Weltkrieges mit der Gründung der Jugendämter ab 1918. In der Weimarer Republik begannen die SPD und AWO damit, Kinderlager zu schaffen, aus denen sich im Dritten Reich dann später teilweise Konzentrationslager wie das KZ Uckermark entwickelten: http://www.gedenkort-kz-uckermark.de/info/chronik1-kz.htm

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Militärische Antwort ist nicht genug, die USA sollten die Region verlassen

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Tehran – Das Staatsoberhaupt der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Seyed Ali Khamenei unterstrich, dass die USA zwar gerade durch die Vergeltungsmaßnahmen des Iran am frühen Mittwochmorgen einen Schlag ins Gesicht erhalten haben, die militärischen Massnahmen jedoch nicht ausreichen und die amerikanischen Streitkräfte die Region verlassen sollten.

„Vorerst haben die Amerikaner eine Ohrfeige bekommen, Rache ist ein anderes Thema“, betonte der Vorsitzende in seinen Ausführungen am Mittwoch.

„Militärische Maßnahmen wie diese sind nicht ausreichend. Die korrupte Präsenz der Amerikaner sollte ein Ende haben“, fügte er hinzu. Weiterlesen

Die Ermordung von Qassem Suleimani

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Tehran – Auf Befehl des US- Präsidenten Donald Trump, ermordeten die Vereinigten Staaten, Generalmajor Qassem Suleimani, bei einem feigen Drohnenangriff Donnerstag Nacht auf dem internationalen Flughafen von Bagdad als er gerade aus dem Libanon eingetroffen war. Es war ein terroristischer Akt der USA gegen Iran, der einer Kriegserklärung gleichkommt.

Eine kurze Erklärung des Pentagon beschrieb ihn als „entscheidende Verteidigungsmaßnahme“ zum Schutz des US-Personals im Ausland. Aber der Terrorakt stellte eine erstaunliche Eskalation zwischen Washington und Tehran dar, und es könnte durchaus den umgekehrten Effekt haben. Iran wird mit ziemlicher Sicherheit in irgendeiner tödlichen Form reagieren, sei es direkt oder indirkt über sein mächtiges Netzwerk von Proxies in der Region. US-Botschaften und Militärstützpunkte und Tausende von amerikanischen Mitarbeitern im Nahen Osten, in Südasien und möglicherweise darüber hinaus  sind ab sofort potenzielle Angriffsziele.

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Der Fall Daniel Rietiker und die Irrwege der Schweizer Justiz

Ardašir Pârse: Sehr geehrter Herr Dorin, momentan scheinen sich die Ereignisse im Sumpf eidgenössischer Justizkorruption zu überschlagen. Ihr Anwalt Oliver Lücke, der Sie in Ihrem Fall gegen die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt vertritt, scheint nebenbei noch einen ganz anderen Skandal von ziemlicher Tragweite aufgedeckt zu haben. Was können Sie uns dazu sagen?

Alexander Dorin: Ja, der Fall ist äusserst brisant und birgt ziemlichen Sprengstoff in sich. Anhand dieses Falles können wir sehen, dass sich die Schweizer Justiz- und Behördenkorruption nicht nur auf den Kanton Basel-Stadt beschränkt, auch wenn der vorliegende Fall dennoch mit Basel verbunden ist. Es geht um folgendes:

Der in der Schweiz arbeitende und ursprünglich aus Deutschland stammende Rechtsanwalt Oliver Lücke befasst sich oft mit ‚heissen Fällen, die der Schweizer Justiz offensichtlich ein Dorn im Auge sind, weswegen Herr Lücke sich bereits mit diversen Massnahmen der Schweizer Justiz konfrontiert sah, die man als regelrechtes Mobbing und Versuch der Existenzvernichtung bezeichnen kann.

Während seiner Arbeit als Anwalt vertrat er widerholte Male Mandanten, welche die Schweiz wegen Menschenrechtsverletzungen am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg verklagten. Dabei fiel Herrn Lücke auf, dass man in Strassburg meisten immer dann mit einer Anzeige gegen die Schweiz nicht durchkommt, wenn es um das Recht auf ein faires Verfahren im Sinne von Art. 6 EMRK geht. Die Absageschreiben wurden von zwei Herren verschickt, die mit ihren Kürzeln in dem Schreiben vermerkt sind. Nach Recherchen gelang es Herrn Lücke, die Namen hinter diesen Kürzeln herauszufinden. Das Kürzel DAR steht für Daniel Rietiker und das Kürzel AMC für Alexander Misic – beide Schweizer Staatsbürger.

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Sieger im Nahen Osten

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Iranische Revolutionsgarden

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

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Generalmajor des IRGC Qassem Soleimani in seiner offiziellen Militärtracht mit dem Orden von Zolfaghar im Jahr 2019.

Tehran – Generalmajor Qassem Soleimanis Traum der Hegemonie Irans in West Asien ist auf dem Weg Realität zu werden. Der zunehmende Abzug der US-amerikanischen Präsenz im Nahen- und Mittleren Osten und Washingtons Politik des maximalen Druckes mittels ungebremster Sanktionspolitik, führten zwangsläufig zur regionalen Dominanz Irans im Kampf um die Zukunft des Nahen- und Mittleren Ostens. Iranische Marschflugkörper und Drohnen, die am 14. September durch Huthi Rebellen in Jemen das Herz der saudi-arabischen Ölindustrie trafen, waren nicht nur ein Schlag gegen den Terror Staat Saudi-Arabien und seiner Kriegsverbrechen in Jemen, sondern auch ein Präzisionsschlag gegen das vorherrschende globale Paradigma. Die Angriffe der Huthi Rebellen und die Abschüsse US-amerikanischer Drohnen im Persischen Golf und Golf von Oman, sowie Abschüsse israelischer Drohnen mittels iranischer Waffentechnik durch die Hizbollah im Libanon, beweisen nicht nur eine weit entwickelte iranische Waffentechnik, sondern zeigen auch eine Welt im Umbruch, in der China, Russland und die Regionalmacht Iran, die militärische Vormachtstellung der USA in West Asien verdrängen.

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Neue Dokumente im Skandalfall Alexander Dorin vs. Staatsanwaltschaft Basel-Stadt bezeugen Justizkorruption

Ardašir Pârse: Herr Dorin, in Ihrem Fall tauchen immer wieder neue brisante Fakten auf. Nun sind Sie mittlerweile in den Besitz der Unterlagen der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt im Zusammenhang mit Ihrem Fall gelangt. Was können Sie uns darüber erzählen?

Alexander Dorin: Vor einiger Zeit forderte ein Basler Anwalt von der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt die Unterlagen über meinen Fall an, worauf der Anwalt relativ lange warten musste. Als dem Anwalt schliesslich anhand der Dokumente das Ausmass der Brisanz des ganzen Falles bewusst wurde, schlug er mir vor, dass wir den Fall an einen Anwalt ausserhalb des Kantons Basel-Stadt weitergeben. Laut seinen Aussagen kann es für einen Basler Anwalt ein Problem darstellen, wenn er einen Fall annimmt, der darauf schliessen lässt, dass dessen Hintergrund ziemlich brisant ist und die Staatsanwaltschaft milde ausgedrückt nicht gerade souverän dastehen lässt.

In der Zwischenzeit wurde ich durch diverse Empfehlungen auf den im Kanton Bern praktizierenden Anwalt Oliver Lücke aufmerksam, der für seine Unabhängigkeit und sein entschiedenes Vorgehen gegen gewisse dubiose Machenschaften der Schweizer Justiz bekannt ist. Aus diesen Gründen schrieb mein erster Anwalt einen Brief an die Basler Staatsanwaltschaft und machte darin darauf aufmerksam, dass er den Fall an den neuen Anwalt in Bern abgibt. Er schlug der Staatsanwaltschaft vor, dass er mir den Stick mit den Unterlagen übergibt, damit ich diesen meinem neuen Anwalt überbringen kann. Weiterlesen

False Flag Angriff am Golf von Oman

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Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Östlich des Persischen Golfes und der Straße von Hormoz gelegen, liegt der Golf von Oman der an Iran, den Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate grenzt. Er war und ist ein geostrategischer Brennpunkt durch den rund zwei Drittel des weltweiten Rohölhandels verschifft werden.

Laut dem arabischsprachigen iranischen Fernsehsender Al-Alam waren am vergangenen Donnerstag zwei Öltanker am Golf von Oman von Explosionen heimgesucht worden. Zunächst war unklar, unter welchen Flaggen die Schiffe fuhren. Unter Berufung auf Schifffahrts- und Handelsquellen sagte Reuters, es handele sich um den Öltanker Front Altair unter der Flagge der Marschall-Inseln und dem Öltanker Kokuka Courageous unter der Flagge Panamas.

In einer Erklärung der in Singapur ansässigen BSM Ship Management Company von Kokuka hieß es, „21 Besatzungsmitglieder hätten das Schiff nach dem Vorfall, bei dem der Rumpf an Steuerbord beschädigt worden war, verlassen. Die Ladung Methanol ist intakt. “

Mit Naphtha beladen, wurde der Tanker Front Altair als „in Flammen stehend“ gemeldet, weil das, was mit Kokuka geschah, bisher nicht geklärt wurde.

Das Unternehmen wurde von der staatlichen Ölraffinerie CBC Corporation in Taiwan gechartert und sagte, „sie haben den Verdacht, dass das Schiff von einem Torpedo getroffen wurde.“

Laut einem Informationsschreiben der Tradewinds-Schifffahrt wurde der Tanker Front Altair in norwegischem Besitz von einem Torpedo vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate getroffen, ohne dass weitere Einzelheiten erwähnt wurden.

Laut pakistanischen Quellen wurden Notrufe von den betroffenen Tankschiffen gesendet, Besatzungen an Bord evakuiert und in Sicherheit gebracht. Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge, etwa 70 Seemeilen von den Vereinigten Arabischen Emiraten und 14 Seemeilen von Iran entfernt.

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