Bashar Al Assad – Israels Mann in Damaskus

Israel und Syrien Flaggen entlang der Schnellstraße 1 nach Jerusalem

Israel und Syrien Flaggen entlang der Schnellstraße 1 nach Jerusalem

Der Artikel wurde auch ins Russische übersetzt

In einem Artikel im Foreign Affairs schreibt Evraim Halevy ‏אפרים הלוי‎ über die Beziehungen zwischen Israel und Syrien. Halevy war von 1998 bis 2002 der neunte Direktor des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad. Aufsehen erregte er im Jahr 2011 durch seine Aussage, dass, die zunehmende Radikalisierung des ultraorthodoxen Judentums ein größeres Risiko als Mahmud Ahmadinedschad darstelle und warnte vor einem Angriff auf den Iran, der unabsehbare Folgen für die Region hätte.

Warum Israel nicht will, dass das Assad Regime in Syrien fällt

Die israelische Intervention im syrischen Bürgerkrieg blieb sehr begrenzt. Zum Teil, wegen der langen gemeinsamen Geschichte Israels mit dem Assad-Regime, das konsequent Frieden entlang der Grenzen beider Länder aufrecht erhalten hatte. Letztlich hat Israel mehr Vertrauen in Präsident Bashar al-Assad als in jedem anderen vorhersehbaren Nachfolger.

Im Oktober 1995 rief der israelische Premierminister Yitzhak Rabin den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak an, um ihm mitzuteilen, dass der Frieden zwischen Israel und Syrien in der Hand lag. Zwei Wochen später war Rabin tot, getötet von einem reaktionären jüdischen israelischen Fanatiker; das Friedensabkommen, auf das Rabin sich bezogen hatte, starb nicht lange danach. Aber die Israelis hofften auf eine eventuelle Vereinbarung mit dem Assad-Regime, damit es überlebt. Es wurden vier weitere Versuche von israelischen Ministerpräsidenten – einer von Ehud Barak, einer von Ehud Olmert und zwei von Benjamin Netanjahu unternommen, um einen Frieden mit Syrien zu schmieden.

Diese gemeinsame Geschichte mit dem Assad-Regime ist relevant, wenn man Israels Strategie in Richtung des andauernden Bürgerkriegs in Syrien berücksichtigt. Israels wichtigstes strategisches Ziel in Bezug auf Syrien ist seit je her ein stabiler Frieden, und das ist nicht etwas, das der gegenwärtige Bürgerkrieg geändert hat. Israel wird in Syrien intervenieren, wenn Israel es für notwendig erachtet; Angriffe vor kurzem zeugen von dieserer Entschlossenheit. Aber es ist kein Zufall, dass diese Angriffe sich nur auf die Vernichtung von Waffen-Depots konzentriert haben, und dass Israel keinen Hinweis darauf gab weiter in den Bürgerkrieg eingreifen zu wollen. Jerusalem hat letztlich wenig Interesse, aktiv den Sturz von Bashar al-Assad zu beschleunigen.

Israel ist sich der Bedeutung der Assads bewusst: In den vergangenen 40 Jahren haben sie es geschafft, eine relative Ruhe entlang der Grenze beider Länder zu bewahren. Technisch, waren die beiden Länder immer im Krieg gewesen – Syrien hat Israel noch nicht offiziell anerkannt – aber Israel ist es gelungen, auf die Regierungen von Hafez und Bashar Al Assad zu zählen, die die Vereinbarungen von 1974 durchsetzten, in denen sich beide Seiten auf eine Waffenruhe in den Golan-Höhen einigten –  am umstrittenen Punkt, entlang ihrer gemeinsamen Grenze. In der Tat sorgten sie dafür. Auch wenn israelische und syrische Truppen kurz in heftige Kämpfe im Jahr 1982, während des libanesischen Bürgerkriegs verwickelt waren, blieb die Grenze ruhig.

Israel ist nicht gerade zuversichtlich hinsichtlich der Entwicklungen, wegen der Parteien des aktuellen Konflikts, und das mit gutem Grund. Auf der einen Seite gibt es die Rebellen, viele von ihnen sind zunehmend unter dem Einfluss von Al-Qaida und radikal-islamischen Salafisten. Auf der anderen Seite gibt es militärische Kräfte der syrische Regierung, die zwar immer noch unter Assads Befehl stehen, aber immer abhängiger von den iranischen Revolutionsgarden und der von Iran gesponserten Hisbollah sind. Iran ist das einzige ausländische Land, dass fest mit beiden Beinen auf syrischem Boden steht –  und es unterstützt Assad. Iran setzt Assad unter Druck, mehr den iranischen Zielen und Interessen zu dienen – unter anderem auch den Transport von hochentwickelten iranischen Waffen über Syrien in den Südlibanon zu erlauben. Der jüngste Besuch des iranischen Außenministers Ali Salehi in Damaskus, in dem er angekündigt hat, dass der Iran unter keinen Umständen den Fall Assads erlauben würde, unterstreicht weiter die Tiefe der Beteiligung Irans an den Kämpfen. Es ist durchaus denkbar, dass ein Post-Assad-Regime in Syrien explizit pro-Al-Qaida orientiert oder mehr pro-Iran orientiert sein würde. Jedes dieser Ergebnisse wäre inakzeptabel für Israel.

Natürlich dient eine Ausweitung des Bürgerkrieges in Syrien nicht den Interessen Israels. Das anhaltende Chaos zieht magisch Islamisten aus anderen Ländern in der Region an, und droht Israel und die gesamten Nachbarländer, darunter den Libanon, Jordanien und den Irak zu destabilisieren. Es könnte auch dazu führen, dass Assad die Kontrolle verliert – oder sich dazu entscheidet, sich mehr auf seine Vorräte an chemischen Waffen zu verlassen.

Diese Probleme haben einen direkten Einfluss auf Israel, die israelische Regierung glaubt, dass sie mit ihnen in einer Weise umgehen muss, die sie nicht dazu zwingt, zum Königsmacher Assads zu werden oder zum Herren über Assads Schicksal zu mutieren. Stattdessen wäre es Israel lieber Neutralität im Bürgerkrieg Syriens zu halten. Israel will weder die Zielscheibe von Assads Raketenarsenal sein, noch will sie eine Entfremdung der Alawitengemeinschaft entlang der Grenze Israels, die unabhängig vom Ausgang des syrischen Bürgerkriegs dort verbleiben wird.

Die Angriffe vor kurzem waren ein solcher Fall. Israel zögerte nicht Luftangriffe einzusetzen als Israel erfuhr, dass Waffen von Syrien an die Hisbollah geschleust wurden. Obwohl Israel sich nicht offiziell um die Verantwortung für den spezifischen Angriff kümmerte, erklärte Verteidigungsminister Moshe Yaalon öffentlich, dass Israel die Politik des Transportes von strategischen Waffen aus Syrien in den Libanon verhindern wird. Aber parallel zu dieser Information, sucht Israel auch nach offenen und verdeckten Bemühungen, um Assad mitteilen, dass Jerusalem entschlossen war, im Bürgerkrieg Syriens neutral zu bleiben. Die Tatsache, dass diese Nachrichten in Damaskus empfangen wurden, spiegelte sich in der relativ verhaltenen Reaktion des Assad-Regimes wieder: eine verhaltene öffentliche Anklage gegen Israel bot nur vage Versprechen von Repressalien, und gab an, zu einer Zeit und in einer Art und Weise seiner Wahl zu reagieren.

Unabhängig davon, wie brutal der syrische Bürgerkrieg geworden ist, glaubt Israel, dass eine weitere internationale Krise noch dringlicher ist: Irans anhaltende Verfolgung seines Atomprogramms. Jerusalem hat lange geglaubt, dass Mitte 2013 die Stunde der Entscheidung im Umgang mit Iran sein würde. In der Zwischenzeit will Israel seine eigenen begrenzten Ressourcen auf diese Krise konzentrieren – und Israel würde es begrüßen, wenn der Rest der Welt das gleiche tut.

Man kann nicht behaupten, dass Israels Bemühungen Assad aktiv unterstützen; wie die meisten anderen Länder glaubt Israel, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die syrischen Führer von der Macht verdrängt werden. Aber ein Land von der Größe Israels, muss seine außenpolitischen Ziele priorisieren, und Jerusalem fühlt sich nicht zuständig eine adäquate Alternative zu Assad mitzugestalten, die in ihrem Interesse oder im Rahmen ihrer Möglichkeiten ist. Israel wird diese Aufgabe anderen überlassen. Tatsächlich hat Israel die Initiative von Russland und den Vereinigten Staaten begrüßt, eine Friedenskonferenz zur Lösung des Konflikts zu organisieren. Im Vorfeld der Konferenz wird Jerusalem sicher, sowohl Washington als auch Moskau daran erinnern, dass sie ein Interesse an der Verhinderung einer iranischen oder permanenten Dschihad-Präsenz auf syrischen Boden teilen.

In diesem Sinne ist sicher zu sagen, dass Assad nicht der einzige Empfänger einer verdeckten Kommunikation mit Israel ist. Das lässt zwei Fragen offen: Wann wird das Weiße Haus entscheiden, was seine eigene Politik sein wird? Und wie wird das Weiße Haus diese Politik umsetzen?

Quelle: Foreign Affairs

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41 Gedanken zu „Bashar Al Assad – Israels Mann in Damaskus

  1. OT:
    Auf mesop.de findet man immer wieder gute Berichte über Islamisten,die Gülen Bewegung etc.

    http://www.mesop.de/2013/05/19/die-grauen-wolfe-in-deutschland-deutschen-parteien/

    DIE GRAUEN WÖLFE IN DEUTSCHLAND & DEUTSCHEN PARTEIEN

    ZAFER TOPAK – CDU POLITIKER IN HAMM / WESTFALEN

    Dann erklärt Topak, dass die Mehrheit der Juden keine Semiten seien, sondern türkische Vorfahren hätten.

    ….. in der Tat eine neue Variante des Antisemitismus: alle Juden war schon einmal Türken. Vom Umbringen aller Juden ist hier nicht mehr die Rede, nur von deren Re-Turkizierung. Die Juden können also aufatmen. (MESOP)

    Plötzlich taucht ein Hindu-Priester auf. Ein kleiner Mann mit rotem Punkt auf der Stirn. Er setzt sich zu den Grauen Wölfen an den Tisch, spricht nicht viel. Es reicht, dass er da ist. „Hier in Hamm haben wir keine Probleme”, sagt einer der Grauen Wölfe. „Nein, in Hamm gar nicht, mit den anderen Religionen nicht und mit dem Oberbürgermeister auch nicht”, sagt ein anderer.

    Die Grauen Wölfe fordern die weltweite Vereinigung aller Turkvölker in einem Großreich, vom Balkan bis ins autonome chinesische Xinjiang. Laut Verfassungsschutz verherrlichen sie das Türkentum und leben ein rigides Freund-Feind-Denken. Feindbilder seien ethnische Gruppen wie Kurden, Armenier und Griechen sowie religiöse Gemeinschaften wie Juden, Christen oder Aleviten – die in der mehrheitlich sunnitischen Türkei noch immer diskriminiert werden.

    Auf einem Bild über der Tür heult ein Wolf vor einem violetten Himmel drei Halbmonde an. Daneben steht „Türkiye Türklerindir”, die Türkei den Türken. „Wie Deutschland den Deutschen”, sagt einer der Männer. „Aber hier wird das gleich wieder als rechtsextremistisch eingestuft. In der Türkei liest man das überall.” Seine Eltern waren türkische Gastarbeiter, er engagiert sich in der CDU….

    Da wird erklärt, dass man nicht mit unbedachten Videos und Kommentaren Dinge verbreiten soll, die der Organisation schaden. Man achtet hier sehr darauf, mit den deutschen Gesetzen im Einklang zu leben. …

    An der Wand hängt ein Porträt von Alparslan Türke, dem Gründer der Grauen Wölfe. 1943 wurde er als Hauptmann der Armee zu einer neunmonatigen Haftstrafe verurteilt, weil er ein großtürkisches Reich forderte und mit den Nationalsozialisten sympathisierte. Er zitierte gelegentlich aus Hitlers “Mein Kampf”. Nach dem Krieg stieg er zum Oberst auf. Dann ging er in die Politik, bildete antikommunistische Vereine und baute eine straff organisierte Jugendorganisation auf, genannt Bozkurtlar, Graue Wölfe. Die gingen mit Gewalt gegen revolutionäre und demokratische Kräfte in der Türkei vor. 1973 schrieb der Führer seinen Anhängern: „Sollte ich umkehren, schlagt mich tot! Schlagt alle tot, die unsere Sache mitgemacht haben und umkehren wollen.” Der Befehl wurde ernst genommen.

    Auf einem Kongress der Türkischen Föderation, 1996 in der Essener Grugahalle, rief Türkee zu einem Marsch durch die Institutionen auf. Er empfahl, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen und in die Parteien zu gehen. Am besten in die CDU, denn die rechtsextremen Parteien seien zu unwichtig – und den Türken nicht wohlgesinnt.

    Auf die Frage, wie viele Graue Wölfe in der CDU seien, öffnet Zafer Topak die rechte Hand und wiegt sie in der Luft. Das soll heißen: sehr, sehr viele. Der Generalsekretär der CDU, Hermann Gröhe, sagte dazu der F.A.S., seine Partei achte sehr darauf, „dass türkische Extremisten keinen Zugang zur CDU bekommen”. Man nehme aber die Warnungen über die Versuche, Einfluss auf die Parteien zu nehmen, sehr ernst. In Verfassungsschutzkreisen heißt es, die Verbände der Grauen Wölfe in Deutschland riefen ihre Mitglieder dazu auf, in die Parteien zu gehen – vor allem in die CDU und in die SPD. Insbesondere auf kommunaler Ebene gebe es gute Kontakte zur Politik.

    2009 machte der SPD-Bezirksbürgermeister in Berlin-Mitte Schlagzeilen, weil sein Bezirk Projekte des „Türkischen Kulturvereins” in Wedding gefördert hatte, der den Grauen Wölfen nahesteht. Auf Anfrage der FA.S. teilte das Bezirksamt mit, weder damals noch heute habe es Gründe für eine Ablehnung der Förderung gegeben.

    Die Anführer der Grauen Wölfe müssen nur mit dem Finger schnippen, dann sind die Anhänger vollzählig zur Abstimmung da. Sie pflegen Netzwerke, Landtags-abgeordnete wie Serap Güler, Christdemokratin aus NRW, kamen zu ihren Tagungen. Güler rechtfertigte sich damit, dass auch andere Politiker eingeladen waren: „Keinem dieser Anwesenden ist dabei aufgefallen, dass die Grauen Wölfe dort für sich geworben haben.” Allerdings hingen auf der Bühne mehrere Banner des türkischen Kulturvereins in Brühl: „Brühl Türk Kültür Ocagi”. Ocak heißt „Feuerstelle”, schon der Name zeigt die Zugehörigkeit zu den Grauen Wölfen.

    Topak trat 2001 in die CDU ein, er ist Beisitzer im Ortsverband, engagiert sich in der Jungen Union und will für den Stadtrat von Hamm kandidieren. Ein CDU-Landtagsabgeordneter in Düsseldorf forderte vor zwei Jahren seinen Parteiausschluss, weil er immer wieder die Grauen Wölfe verteidigte. Das Anliegen blieb erfolglos. Nur den Ring christlich-demokratischer Studenten musste Topak verlassen. Im Internet schrieb er, dass, „falls es zu einem neuen Befreiungskrieg kommen sollte”, Millionen von Türken „sicherlich für ihr Vaterland sterben und nicht zulassen, dass im Südosten der Türkei eine andere Flagge weht”. Und auf StudiVZ behauptete er, dass es keinen Völkermord an Armeniern gegeben habe.

    „Ein hungriger Bär tanzt nicht gern”, sagt Topak und steigt ins Auto. Er setzt sich nach vorn, ein kräftiger Grauer Wolf steuert den Wagen. Sie fahren in eine alte Zechensiedlung, kleine, rote Backsteinhäuser, in denen fast nur Türken wohnen. Die Stimmung ist angespannt. „Zafer, entführst du uns?”, fragt der Alevit auf der Rückbank. Es klingt nicht lustig.

    Dort, wo weißer Qualm zwischen den Häusern aufsteigt, hält der Wagen an. Ein Grill nebelt die Gäste ein, allesamt Türken. „Und jetzt zeigst du uns hier ein schönes Paralleluniversum”, sagt der Alevit. An den Biertischen sitzen junge Mädchen mit schillernden Kopftüchern. Topak bringt Ayran und Kebab. Das Gespräch kommt auf Israel. Der Alevit fragt: „Gehört Israel für dich auf die Landkarte?” Topak: „Das ist eine Scheißfrage.” Der Alevit: „Ich weiß, dass ich dich damit provozieren kann.”

    Dann erklärt Topak, dass die Mehrheit der Juden keine Semiten seien, sondern türkische Vorfahren hätten. Auch in der Türkei gibt es seiner Meinung nach keine kurdische, armenische oder aserbaidschanische Minderheit. Das sind alles Türken.

    Topak redet, er redet seit sechs Stunden. Auf der Rückfahrt sagt er: Die Grauen Wölfe seien für eine gerechtere Weltordnung. „Nichts anderes wollte das Osmanische Reich.” Von der Rückbank seufzt der Alevit: „Zafer, jetzt hast du uns den ganzen Tag missioniert. Ich kann nicht mehr.”

    Lydia Rosenfelder

    Also zuerst gab es den Marsch der Linken und Grünen durch die Institutionen und dieses bescherte uns den Marsch der Türkischen Faschisten durch die Institutionen-wohin soll das führen?

  2. Pingback: Israels Bedrohungen im Schatten roter Linien | Online-Magazin Pârse&Pârse پارسه و پارسه

  3. Israel kann kein Interesse daran haben, dass Assad fällt. Er war eine für Israel zwar eine feindliche, aber konstante berechenbare Größe. Diese verlässliche Konstante wird fehlen, wenn Assad fällt. Dass er fällt, ist nur eine Frage der Zeit. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mich über diesen Fall Assads freuen sollte oder nicht. Ich habe festgestellt, dass nach Diktaturen, mögen sie auch schlecht und menschenrechtsfeindlich sein, immer eine noch schlechtere Variante gefolgt ist. Ägypten und Irak sind leider beredte Beispiele für diese These. Aber auch in allen Ländern des sog. arabischen Frühlings kehrte die islamische Kälte zunehmend ein. Wenn ich mir die sog. Opposition in Syrien anschaue, so ist genau das Szenario zu erwarten, was als Ergebnis im arab. Frühling herauskam, möglicherweise sogar ein noch schlimmeres und für Israel ein tödliches Ergebnis. Eine Horrorvision, dass Hizbollah und Al Kaida Vertreter Assad ablösen würden.

    Weil Russland und Iran das Assadregime letztlich unterstützen, hat sich der Westen nicht getraut, in Syrien einzumarschieren. Libyen war einfach. Syrien würde einen Flächenbrand auslösen, meine persönliche Meinung.

    Der arab. Frühling hat nur eine Gemeinsamkeit gebracht: Christenvertreibung, Zunahme der Christenverfolgung. Ob der wirtschaftliche Niedergang in den Händen von islamischen Hardlinern eine Gemeinsamkeit wird, wird sich zeigen. In Ägypten, auch ein Nachbarland Israels, ist diese Entwicklung bereits jetzt schon abzusehen.

    Die Welt steuert m. E. auf einen echten Kollaps zu. Wenn ich mich jetzt so reden höre oder schreiben sehe, erinnere ich mich an meine Eltern, die damals schon den Kollaps vorausgesehen haben, aber aus anderen Gründen. Da war noch Russland das Böse schlechthin. Jetzt komme ich auch so in die Jahre und fange jetzt – nur aus anderen Gründen, ich meine aber, konkreteren Gründen – an, mir Sorgen um diese Erde zu machen. Liegt das nur am Alter, in dem es praktisch vorprogrammiert ist, dem immer näherkommenen Lebensende auch das Ende der Welt oder Katastrophendenken zu verbinden und sich als Meinungsnabel der Welt zu sehen? Manchmal habe ich den Eindruck.

    Trotzdem habe ich, so meine ich jedenfalls, berechtigte und grundierte Angst, dass ein Kampf der Kulturen das weitere Schicksal der Erde bestimmen wird. Standen sich im 20. Jahrhundert Armeen wie Blöcke gegenüber, kann das Blutvergießen zum Flächenbrand mutieren, in dem das Gebot herrscht, dass der Stärkere den Schwächeren massakrieren wird und Jeder gegen Jeden den Kampf aufnimmt, es keine klaren Fronten mehr gibt, sondern die Menschen durch Bürgerkriege eliminiert werden. Das wird m. E. sogar noch die grausamere Variante sein.

    Das alles in Verbindung mit der Existenz von Atom-, Bio- und Chemiewaffen, die nachweislich in vielen Staaten existieren.

    Liege ich mit meiner Einschätzung so falsch oder liegt dies wirklich nur an meinem zunehmenden Alter, dass Altersdepressionen mich in dieser Hinsicht befallen haben? Ich wünschte zutiefst, dass ich Unrecht hätte. Wäre schön, wenn mich die Blogbetreiber oder die Leser eines Besseren belehren würden. Ich würde mich sogar sehr freuen.

    • Werter Bazillus, mit Jahren und dem zunehmenden Alter (nach Deiner Auffassung 😉 ) kommt die Reife! Man sieht alles anders und aus einer Vogelperspektive und nicht mehr einseitig und Zweidimensional! Man fängt an gründlicher zu denken und zu beobachten, wenn mehrere Ereignisse auf dieser Welt passieren! Man findet sogar die Verbindung dieser Ereignisse zueinander. Man wird realistischer und sieht die Einwgflaschegesellschaft noch klarer! Wenn Du das „alt werden“ so meinst, dann ja, wir sind alt geworden! Bei Deinen Eltern muss ich sagen, sie haben noch Glück gehabt, trotz ihrer ständigen Sorge, denn die UdSSR waren vernünftiger als man dachte, um einen Krieg zu beginnen, auch wenn sie unzählige Atomsprengköpfe und chemische Waffen hatten!

    • Werter Bazillus,
      mit den Gedanken, die Sie sich machen, sind Sie nicht allein.
      Aber müssen es unbedingt Altersdepressionen sein? Mit zunehmendem Alter nimmt man sich mehr Zeit zu intensiverem Nachdenken; kommt nicht auch Erlebtes und Wissen aus der Vergangenheit mit zur Abwägung? Wissen und Erfahrung über die man im Leben großzügig hinweggesehen hat, weil alles so schnellebig war und das „Hamsterrad“ rief?
      Die Gedanken die man sich heute macht sind m.E. eine natürliche altersbedingte Entwicklung und hoch spannend.
      Es ist nur tief traurig, wie sich die Welt entwickelt und mit welcher Naivität und Fahrlässigkeit die Völker vermutlich ins Chaos laufen.

      Bezüglich Israel/Nahost/Syrien hat mich im Winter eine Meinung von Kissinger aufgeschreckt, die etwa lautete, in 10 Jahren wird es wohl Israel nicht mehr geben. Da läßt sich viel in alle Richtungen spekulieren. Nur würde ich aus meiner persönl. Lebenserfahrung heraus empfehlen, Leute wie Kissinger ernst zu nehmen.
      Ich kannte mal als junger Mensch jemanden aus dieser „Gruppierung Kissinger“ der mir viel aus der Vergangenheit erzählte und die Zukunft in verschiedenen Dingen prognostzierte, und siehe da, so ist es letztlich geschehen.

      Ein Dank diesen Blogbetreibern, die die Möglichkeit zum Gedankenaustausch bieten. Ob die jüngere Generation, die die Kommentare lesen ihre richtigen Konsequenzen ziehen, bleibt denen überlassen. Keiner kann zu seinem Glück gezwungen werden.

  4. Werte Blogbetreiber,
    danke für Eure Gedanken. Dann bin ich noch nicht wahnsinnig geworden. Aber angesichts der politschen und religiösen Fehlentwicklungen, die durch zunehmende Radikalisierung im Islambereich und zunehmende nihilistische auf das Diesseits bezogene Desorientierung im westlichen Mammonbereich bar jeden Transzendenzdenkens stellen sich bei mir immer grauere Gedanken bezüglich der Einschätzung der Weltlage (sorry: lediglich die Erdlage, Menschen sollten lernen, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen, dann würde das Zusammenleben auch besser klappen) Persönlich jedoch habe ich meinen Weg mit Jesus gefunden. Aber danke für Eure Kommentare.

    • Lieber Bazillus,
      wir haben derzeit: Wirtschaftskriege, Währungskriege und sogar richtige Kriege. Wir befinden uns im Grunde schon mitten im dritten Weltkrieg, das sage ich nicht, um wichtig und dramtaisch zu klingen, sondern weil vieles an die Zeit in Europa kurz vor dem 1. WK erinnert. Mit dem Unterschied, daß die bewaffneten Auseinandersetzungen hauptsächlich im islamischen Raum stattffinden.
      Man sollte dennoch sein normales Leben möglichst weiterführen, was bleibt einem denn sonst übrig.

      • Werte/r Schamsi,
        danke für die beruhigenden Worte. Der Jetztzustand ist m. E. allenfalls ein Vorgeplänkel dessen, was auf uns zukommen kann. Wenn es zu einem „heißen“ Kampf der Kulturen kommen sollte, wird Europa wieder einmal mitten drin sein. Muslime gegen eine immer wehrlosere, weil abnehmende aber zunehmend vergreisende einheimische der suizidalen Spaß- und Funrestbevölkerung, der durch linke Softpropaganda sämliche Wehrhaftigkeitsgene herausoperiert wurden. . Wie das ausgeht, braucht wohl nicht näher erläutert zu werden. Aber: Wunder gibt es immer wieder. Hoffen wir auf eines.

  5. Pingback: Bashar Al Assad – Israels Mann in Damaskus | kopten ohne grenzen

    • Würdest Du Hebräisch verstehen, würdest Du genau bei der Googlesuche das Bild finden! Nur, leider Deine Gier nach Entlarven und uns bei Mogeln zu ertappen, macht Dich blind und die ganze Zeit versuchst Du hier nur aufzutauchen, um zu sticheln! Seit Tagen spamst Du uns voll, dass es nicht wahr ist, dass Assad der Mann in Damakus ist, wie wir es aus den israelischen Quellen zitierten, und wir haben Deine Spams ignoriert! Jetzt wo wir den Beweis dafür haben und den Artikel vom ehemaligen Mossads Direktor übersetzten, tanzt Du hier an, machst Dich zum Affe und schreibst unverschämt, so einen Bullshit!!!!

      • Das Bild wurde im Juli 2007 von den israelischen Friedensaktivisten gemacht, eine Kampagne zur Förderung eines Friedensvertrags zwischen Israel und Syrien. Dafür haben die Aktivisten diese Flaggen entlang der Schnellstraße 1 als Banner aufgehängt!

        • Wir haben hier weder Bock noch Zeit uns mit torkisierten Deppen vom Torksir Sonderschueler Luegen Blog zu streiten. Meine Kollegin und ich haben Ihnen die Realitaet bewiesen. Ihr rassistischer Hass auf alles Orientalische, Ihre historische und politische Unwissenheit, der nicht vorhandene Zugriff zu fremden Sprachen und Literatur und Ihr innigster Wunsch in Ihrer torkisierten Deppengemeinde, dass der gesamte Nahe Osten mittels Atombomben vernichtet wird treibt Sie dazu, in einer permanenten Unschaerfe, fernab jeglicher Menschlichkeit und Realitaet zu leben.

          Und das machen Sie bitte kuenftig weiter im Torksir Dummschwaetzer Blog, damit in dem toten Blog auch mal jemand was schreibt. In Wirklichkeit seid Ihr alle Antisemiten, die wie alle Ultra-Rechten, Israel und das Judentum fuer den eigenen Rassismus missbrauchen. Ich werde Sie kuenftig editieren oder loeschen.

          Ardašir Pârse

          • ich bin kein Tüegge, ich bin Jude stamme urprünglich aus Frankfurt BRD und wohne seit 30 Jahren in Den Haag Niederlande, ich finde Deinen Blog super gut und verstehe nicht, warum ich jetzt gelöscht werden soll ??

            Ich kann hebräisch sprechen aber schwer ohne Zeichen lesen, schreiben auch schwierig.

            Ich besitze mehrere Immobilien in Israel und habe dort Verwandte.

            ICH VERMEIDE DIE TÜRKEN UND DIE TÜRKEI AUCH WENN ICH DORT GRATIS URALUB MACHEN DARF !!!!!!!!!!!!!!

            Am yisroel chai

            • Sie sind hier unangenehm aufgefallen, weil Sie einfach bei einem anderen Artikel behaupteten, dass nicht wahr sei, dass Bashar Al Assad Israels Mann in Damaskus ist. Das im uebrigen, ohne irgendwelche Quellen vorzuweisen. Wir haben daher diesen Artikel hier geschrieben, indem wir uns auf den ehemaligen Direktor des Mossad selbst beziehen, der schluessig erklaert hat, weshalb Assad das geringere Uebel fuer Israel ist und weshalb Israel kein Interesse daran hat, dass Assad faellt.

              Ihnen ist dazu nur eingefallen zu behaupten, dass das Bild das meine Kollegin fuer diesen Artikel ausgesucht hat, im Internet nicht auffindbar sei. Seien Sie sich sicher, dass alles was hier geschrieben, bebildert und veroeffentlicht wird, nach bestem Wissen und Gewissen erfolgt und wir sehr sorgfaelltig auswaehlen, was wir veroeffentlichen.

              Daher wurde Ihr Kommentar als Provokation empfunden. Wenn Sie hier kommentieren wollen, dann bitte mit Quellen und genauen schluessigen Begruendungen.

              Die Verwaltung des Kommentarteils nimmt fuer uns als Blogbetreiber zu viel Zeit in Anspruch, wenn wir auf jeden Trottel reagieren muessten. Wir erwarten hier fundiertes Kommentieren von den Kommentatoren, das setzt Abitur als Mindestbildungsstand voraus. Sonderschueler, Ultrarechte, Rassisten, Muslimfanatiker, Antisemiten, Frauenhasser und Schwulenhasser sind in unserem Blog unerwuenscht, werden nicht freigeschaltet oder editiert. Das selbe gilt fuer diejenigen die meinen, sie muessten uns in Torksir Manier bei Quellenfaelschung ertrappen. Wir haben kein Interesse irgendetwas zu verfaelschen, wir geben mehr als in anderen Blogs ueblich die Quellen an. Der Leser soll sich sein eigenes Bild machen, wir bereiten hier nur Themen und Texte auf, bei denen wir der Meinung sind, dass man sie der Oeffentlichkeit zugaenglich machen sollte. Dies im uebrigen kostenlos! Daher werden Sie verstehen, dass wir es nicht zulassen werden, unsubstantiierte Sachvortraege zur Diskussion zu stellen oder uns zu Unrecht beschuldigen zu lassen.

              Ich bin bereit es mit Ihnen nochmals zu versuchen. Halten Sie sich bitte an die Regeln in „Ueber uns“. Dann freuen wir uns hier auf fruchtbare Diskussionen.

              Willkommen!

              Ardašir Pârse

  6. ich stimme zu, daß der Assad – momentan – das „geringere Übel“ ist, aber wir dürfen das Jahrzehntelange sponsoren von Hizbollah & sonstigen Friedensstörern nicht außer acht lassen. Israel hat auch die Raketen vor 3 Wochen nicht aus Spaß sondern aus dringender Not bombardiert.

    Deshalb irriterte mich die Formulierung in der Überschrift.

    Desweiteren haben die Khamenei Verbrecher m.E. inzwischen dermaßen Zukunftsangst daß ihnen noch nicht mal ein Rafsandjani genehm ist…..

    • Das mit Rafsandjani und andere Kandidaten ist ein Spiel, dass wir (Du und ich) nicht darauf fallen sollen! Es gaben 700 Kandidaten für das Amt des Präsidenten. Ich kann aber Dir versichern, dass wir hier tagelang über die 700 Kandidaten gelacht haben, weil sie alle mehr oder weniger wirklich verwirrten Menschen sind, als gesund im Kopf. Dann hat Rafsandjani noch eine halbe Stunde, bevor die Frist zur Anmeldung als Kandidat ablief, sich anmelden lassen und Mashaayi, der Kumpel von Ahmadinedjad und auch ein Gegner von Rafsandjani wurde auch abgelehnt. Es sind nur noch 8 Renner im Spiel und sie sind alle von den Konservativen! Der Führer Khamenei verkündet auch nicht öffentlich, für wen er sich zwischen diesen 8 Kandidaten interessiert! Weil sobald er etwas zugunsten eines Kandidaten sagen würde, würde das Volk (falls es noch zur Wahl geht) eher eine andere Person wählen wollen! Trotzdem wird am Ende dieses Zirkus sowieso derjenige Präsident, den das Regime haben will! Rafsandjani ist genauso ein Verbrecher wie Khamenei!

          • Nachrichten von der Jerusalem Post:

            DUBAI – Iranian President Mahmoud Ahmadinejad said on Wednesday he would ask Iran’s supreme leader to reverse a ban preventing his aide from running in next month’s presidential poll, a test of stability after the violent trauma of the 2009 vote.

            The Guardian Council, charged with vetting all candidates, disqualified Esfandiar Rahim Mashaie, Ahmadinejad’s former chief of staff, on Tuesday, as well as ex-President Akbar Hashemi Rafsanjani from the June 14 election, leaving a field dominated by hardliners loyal to Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei.

            Related:
            Iran’s electoral watchdog may ban Rafsanjani
            Iran acts to expand sensitive nuclear capacity
            Rafsanjani, a pillar of the 1979 Islamic Revolution, will not appeal against the ruling, his campaign chief said.

            The elimination of Rafsanjani and Mashaie sets the stage for the election of a president from the conservative „principlist“ camp which touts its loyalty to the supreme leader – and will disappoint Iranians who had hoped for a more open contest.

            Their country’s economy is reeling under Western sanctions imposed over sensitive nuclear work which it has refused to curb despite Israeli and US threats of military action. Iran denies accusations that it is covertly trying to build nuclear weapons.

            Khamenei, the ultimate arbiter of nuclear and other affairs of state, is seen as wanting a more docile president than the turbulent Ahmadinejad. He could reinstate the two heavyweight challengers by decree, but analysts said this was unlikely.

            „Khamenei surely signalled to the Guardian Council … that he did not want Rafsanjani or Mashaie to run,“ said Cliff Kupchan of Eurasia Group, a political risk consultancy. „The Leader wants a pliant president and a calm election.“

            Ahmadinejad’s re-election in 2009 in a vote his opponents said was rigged led to the worst popular unrest in the Islamic Republic’s history, damaging the ruling system’s legitimacy.

            Rafsanjani earned hardliners‘ wrath at the time for criticising authorities‘ treatment of protesters. Khamenei had endorsed Ahmadinejad’s win but has since fallen out with the populist president, who has often asserted his independence.

            RAFSANJANI ACCEPTS RULING

            Eshaq Jahangiri, head of Rafsanjani’s campaign, was quoted in ISNA news agency on Wednesday as saying the veteran politician would not object to the Guardian Council’s decision.

            „Mr. Hashemi Rafsanjani and his campaign as a whole entered the field on the basis of following the rule of law and morals, and will continue in this way as well,“ Jahangiri said.

            But Ahmadinejad, who cannot run for a third consecutive term himself, said he would challenge the ban on Mashaie, calling him a „righteous person and beneficial for the country“, ISNA said.

            „In my opinion there will be no problem with the Leader and I will take up this issue until the last moment with him,“ Ahmadinejad said. „I am hopeful the problem will be solved.“

            Ahmadinejad has in the past threatened to reveal evidence of corruption by his rivals, though analysts said any such challenge to the ruling establishment would carry grave risks.

            „The institutional leverage available to the Supreme Leader and his allies will outweigh any evidence or anything that Ahmadinejad and his team have up their sleeve,“ said Yasmin Alem, a U.S.-based expert on Iran’s electoral system.

            Iran’s conservative religious and military establishment, headed by Khamenei, wants no repeat of the mass protests that the security forces eventually crushed after the 2009 vote.

            „In 2009 there were a lot of lessons that were drawn. All of those lessons will be applied to these elections,“ Alem said.

            „Anyone who raises doubt about these elections will be doing the bidding of the enemy. They’ve laid the ground for dealing with Ahmadinejad and his team.“

            Conservatives mistrust Mashaie, seeing him as promoting a „deviant current“ that seeks to sideline clerical authority.

            • Danke Jerry für den Artikel. So ist es, die Wölfe sind dabei einander zu zerreißen. Ich habe gestern Abend und heute Morgen wieder in den iranischen Seiten gelesen, dass die Hauptstadt Teheran und andere Großstädte wieder wie Kaserne aussehen! Überall sind die Sicherheitskräfte zu sehen, die auch auf den Straßen manövrieren! Die Menschen schauen sich aber das ganze Spiel an und sind einfach ruhig und reagieren auf nichts! Das Regime hat alle Sicherheitskräfte seit vor zwei Monaten in Alarmbereitschaft versetzt und die Truppen üben Tag und Nacht und haben keine Ruhe, sie sind genervt, müde und wollen auch zu ihren Frauen und Kindern nach Hause! Auf der anderen Seite machen diese Bandenkriege zwischen den Mullahs und Revolutionsgarden das Regime noch schwächer! Sie kämpfen untereinander und gegeneinander, haben aber auch große Angst, dass die Menschen wie im Jahr 2009 auf die Straße kommen! Wir können nur abwarten.

  7. unser Mann in Damaskus neigt zum durchdrehen:

    IAF Commander, Major General Amir Eshel, spoke Wednesday about the IAF’s preparedness for a surprise war scenario with Syria, and said that the S-300 anti-aircraft system is on its way to Syria.

    „A surprise war can come about through many scenarios at present,“ he said at a conference of the Fisher Institute for National Security in Herzliya. Isolated incidents can escalate very quickly, he explained, and added that „we are committed to being ready in a matter of hours and to operate up to the end of the spectrum.“

    „The Assad regime has invested a lot in order to attain the best aerial defense capabilities that it could buy,“ he said. „We are talking about weapons from a completely different generation, nothing like what was there before.“

    He noted, however, that, „There is no system that does not have a solution. The question is only — at what cost.“

    „From the little money he has,“ Maj. Gen. Eshel explained, „Assad has invested billions in buying the best weapons systems Russia can offer, including the S-300, which is en route to Syria. And he is not the only one; everybody is busy acquiring such capabilities.“

    Merely possesing these systems will make Assad more belligerent, he warned. „Any country that is given the wonder system — its name doesn’t matter — that will make it feel that it is protected, will allow itself to do things that it would not otherwise do, and for that reason it has strategic importance beyond the operational importance.“

    „In order to unleash the IAF’s intense firepower, aerial supremacy must be attained,“ he said.

    „Should Syria collapse tomorrow, we may find ourselves ver quickly with this huge weapons arsenal scatterring and facing Israel. If, in the Second Lebanon War, we used only part of our abilities, in the next war we will have to give 100 percent, so that the operation will be fast and very powerful.“

  8. Im Hintergrund laufen schon länger Deals zwischen Israel, Russland und Iran dass man gewillt ist einen schwachen Assad zu akzeptieren der keiner Seite gefährlich werden kann.
    Der größte Verlierer in diesem Deal wird der Sultan in Ankara sein. Deswegen schaut der lieber mal was die NSU und die rechtsradikalen Deutschen gegen die edlen Türken hier so im Lande treiben.

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