Scham und Schande

 

IMG-20171017-WA0000

ein Gedicht von Ardašir Pârse

Über seine Wangen
floss der Schmerz
wie ein dunkler Strom.
Zerbrochen das Glück,
wie Gläser an der Wand,
war das der Mühe Lohn?

Gab es niemanden der ihn
schickt in die Ewigkeit?
Ihn von der Schande des Versagens endlich befreit?
Er war ein Dorn dessen bloßer Name schon der Schande lohnte,
weil er die Sippe in ihrem Zentrum
nicht zerschmettern konnte.

Er war nun vogelfrei,
und sein Mörder
wäre schuldlos dabei.

von Ardašir Pârse

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s