Syrische Rebellen feuern Mörsergranaten auf christliche Wohngebiete in Homs und setzten Giftgas nahe Damaskus ein

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Damaskus – Bewaffnete islamistische Rebellen in Syrien feuerten am Samstag Mörsergranaten auf ein von Christen bewohntes Viertel in der zentralen Provinz Homs ab. Ein Fars News Agency Korrespondent in Zentral-Syrien sagte, dass die Rebellengruppen drei Runden Mörsergranaten gegen die al-Dablan Region in Homs Stadt, in der vor allem christliche Bürger leben, abgefeuert haben.

Es gibt noch keine Berichte über die Anzahl der möglichen Opfer oder Schäden an Immobilien durch die Mörser-Attacken.

Der iranische Präsident Hassan Rohani bedauerte diese Woche den Einsatz von chemischen Waffen gegen die Zivilbevölkerung in Syrien, die von den Rebellengruppen eingesetzt wurden und forderte die Weltgemeinschaft auf ernsthafte Reaktionen auf die Verbrechen zeigen.

Der Einsatz von chemischen Waffen nahe Damaskus und Homs in dieser Woche hatte internationale Proteste nach sich gezogen, und hatte Hunderte von Menschenleben in dem krisengeschüttelten Land gekostet.

Nach dem chemischen Angriff auf Damaskus beschuldigten Rebellen die Regierung Massenvernichtungswaffen einzusetzen, während ein UN-Untersuchungs Team Anfang der Woche auf Einladung der syrischen Regierung in der Hauptstadt war.

Im Anschluss an die Vorwürfe der islamistischen Rebellen, hatte die zentrale Führung der syrischen Armee am Mittwoch die Vorwürfe zurückgewiesen, dass die Armee chemische Waffen in Damaskus verwendet hätte.

In einer Erklärung wies das Oberkomando der syrischen Armee die Vorwürfe als „völlig haltlos“ und „unwahr“ zurück und betonte, dass die Berichte ein Teil der schmutzigen Kriegsführung der Medien gegen Syrien seien.

Die Vorwürfe von terroristischen Banden und bestimmten Medien, dass die Armee chemische Waffen verwendet habe, stellt einen verzweifelten Versuch dar, die Niederlagen der Rebellen zu vertuschen.

Später wurde in einem abgehörten Telefonat zwischen einem militanten Rebellen des sogenannten Shuhada al-Bayada Battalions in Homs und seinem Chef Adulbasit in Saudi-Arabien aufgedeckt, dass regierungsfeindliche Kämpfer die chemischen Waffen in Deir Ballba in Homs-Land eingesetzt hatten. Bei dem Anruf der auf einem syrischen TV-Kanal ausgestrahlt wurde, sagte der Rebell, dass seine Gruppe von 200 Kämpfern von al-Bayadah nach al-Daar al-Kabera durch einen Tunnel entkamen, und fügte hinzu, dass sie, um Waffen zu kaufen, die Stadt Homs anzugreifen mussten , berichtete die Syrian Arab News Agency.
Während des Telefongesprächs, des saudischen Finanziers, der in Kairo war, um die Unterstützung für die Rebellen in Daraa und Damaskus-Land zu erweitern, bat er den Rebellen um Details zu seiner Gruppe und der Art, wie sie das Geld erhalten wollen. In der Antwort, sagte der Rebell, dass eine der Errungenschaften seines „Battalion“ der erfolgreiche Einsatz von chemischen Waffen in Deir Ballba war.

In diesem Zusammenhang offenbarte ein weiteres Telefonat, dass zwei Rebellengruppen versucht hatten, zwei Zylinder Sarin Gas aus Barzeh in Damaskus zu erhalten um diese in Homs einzusetzen.

Quelle: Fars News Agency

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7 Gedanken zu „Syrische Rebellen feuern Mörsergranaten auf christliche Wohngebiete in Homs und setzten Giftgas nahe Damaskus ein

  1. Assad weiß sehr genau, dass offenbar die latente Kriegslüsternheit einiger Staaten des Westens eben gerade nicht provoziert werden darf. Was hätte Assad davon, diese Kräfte mit einem solchen Giftgaseinsatz gegen sich aufzubringen? Darum hält er sich auch möglichst zurück, die Nachbarn in diesen Krieg zu involvieren. Obama hat Syrien noch immer auf der Agenda der Achse des Bösen, die Bush begrifflich geprägt hat, obwohl Staaten wie Saudi Arabien eine viel rigidere Menschenrechtssituation in ihrem Land installiert hat als gerade Syrien, in dem Christen und andere Minderheiten unter Assad relativ unbehelligt und friedlich leben konnten. Ich frage mich, wer von einem solchen Einsatz profitiert? Ausschließlich die vom Westen mit Waffen belieferten Rebellen, die der Al Kaida nahestehen. Nur sie hätten einen extremen Vorteil von einer solchen Aktion. Darum setzen sie auch dieses Chemiegift wie Sarin ein. Sie erhoffen sich ein Eingreifen des irrren Westens, um selbst an die Macht zu kommen, um einen islamistischen Staat mehr gründen zu können, damit Herr Erdogan sich endlich wohlfühlen kann, einen islamistischen Nachbar-Herrscher vom Schlage eines Mursi in Syrien willkommen heißen zu können.

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