Westlicher Terminus in Kriegs- und Krisenzeiten

Bildquelle: archiv.twoday.net

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Das was in der Wirtschaft die Werbung ist, ist in der Politik die Propaganda, als systematischer Versuch zuerst Erkenntnisse zu manipulieren um dann die öffentliche Meinung zu manipulieren und um dann eine gewünschte Reaktion zu erzielen. Die Propaganda steht damit immer der Wahrheit antagonistisch gegenüber, denn die Wahrheit wird durch nüchterne Erfahrung, Kontrolle und Beobachtung geformt. Der Wahrheitscharakter steht also niemals im Mittelpunkt von Werbung und Propaganda, sondern im Mittelpunkt stehen die Auswahl von Nachrichten und Bildern und ggf. auch ihre Manipulation mit dem Ziel die öffentliche Meinung kriegsreif werden zu lassen oder für ein folgenreiches Gesetz zu gewinnen.

In allen Umtrieben aggressiver Nationen erhält der Terminus zur Kriegsvorbereitung einen stark pejorativen Charakter. Die gezielt einseitige Darstellung von Informationen ist schon eine gängige Praxis politischer Parteien, insbesondere vor den Wahlen. Zu keiner Zeit wird in der Politik so viel gelogen wie vor den Wahlen und natürlich auch vor provozierten und gewollten Kriegen. Heute verwenden wir das Wort Propaganda wegen seiner stark negativen Konnotation nur für Diktaturen oder für diejenigen, die wir für eine Diktatur halten sollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich wirklich um eine klassische Diktatur handelt, oder um eine verfassungsgemäße, legitime Autokratie, die politik-theoretisch keine klassische Diktatur darstellt. Eine Diktatur die sich unter einem demokratischen Schleier versteckt, ist ebenfalls eine Diktatur und wer die Merkmale einer Diktatur kennt, wird das eine oder andere oder auch mehreres in seinem eigenen sog. demokratischen Land wiederfinden.

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Ein Interview mit Alexander Dorin zum Thema: Die Srebrenica-Lüge (5)

 

 'Tuzla am 17.08.1995: Flüchtlinge aus Srebrenica treffen ein'.

Tuzla am 17.08.1995: Flüchtlinge aus Srebrenica treffen ein

Teil 1 des Interviews

Teil 2 des Interviews

Teil 3 des Interviews

Teil 4 des Interviews

Ein Interview von Mira und Ardašir Pârse mit Alexander Dorin:

Mira Pârse: Pârse und Pârse begrüssen Sie recht herzlich zum 5. Teil des Interviews und wir sind schon gespannt auf die Antworten zu den folgenden Fragen. Sie haben sich über 2 Jahrzehnte mit diesem Thema beschäftigt, viel Zeit geopfert und Ihre Recherchen privat finanziert, sicher waren Sie auch vielen Anfeindungen ausgesetzt und wir finden, dass das allergrössten Respekt verdient und jetzt auch zu Beginn des Interviews  einmal erwähnt werden muss.

Ardašir Pârse: Wie ging es nach den Evakuierungen weiter? Was gäbe es noch wichtiges zur Ankunft der Flüchtlinge und der Armee aus Srebrenica in Tuzla zu sagen? Wir haben in unserer Artikelreihe „Die Vernichtung der jugoslawischen Nation (4)“ recherchiert, dass die offizielle Zahl der in Tuzla angekommenen Flüchtlinge aus Srebrenica, 35.632 Menschen, von der Weltgesundheitsorganisation und von der bosnischen Regierung als Vertriebene und Überlebende von Srebrenica registriert wurden, können Sie das noch aus anderen Quellen bestätigen?

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Die systematische Vernichtung der jugoslawischen Nation (4)

 

victory

Diese Artikelreihe wurde ins Spanische übersetzt

Teil 1 der Artikelreihe
Teil 2 der Artikelreihe
Teil 3 der Artikelreihe

„O trage mich, trage mich,
herzerwärmende Hoffnung,
in die Stadt,
wo Verse und Leidenschaften blühen“

Forough Farrokhzad

Dem serbischen Volke…

Mittlerweile wurde ein Bericht der Srebrenica Research Group erstellt, eine Gruppe von Journalisten und Akademikern von der University of Pennsylvania unter der Leitung von Professor Ed Herman, die ernsthafte Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse in Srebrenica und der Verzerrungen aufwerfen, aufgeblasene Opferzahlen und zweifelhafte Methoden, die für NATO-Schurkenstaaten Schätzungen rechtfertigten, bevor die Untersuchungen überhaupt begonnen hatten.

Bezeichnenderweise wurde die Darstellung der Ereignisse in Srebrenica, auch von älteren UN- und NATO-Vertretern in Bosnien in Frage gestellt. Dazu gehören, wie bereits erwähnt, der NATO stellvertretende Kommandeur Charles Boyd, der Director of Intelligence der NATO war; Oberstleutnant John Sray; UN-Koordinator für zivile Angelegenheiten Phillip Corwin; und Carlos Martins Branco, UNMO, UN Military Observer Deputy Chief of Operations der UNPF (United Nations Population Fund), der die nach Srebrenica entsandten UNO-Militärbeobachter befragte. Corwin, der ranghöchste zivile UN-Beamte in Bosnien, der zum damaligen Zeitpunkt der Einnahme von Srebrenica vor Ort war und der Autor von Dubiose Mandate, ein persönlicher Bericht über das letzte Kriegsjahr, indem es heißt, „dass die offizielle Version der Ereignisse in Srebrenica eine Desinformationskampagne war, die alle Fakten mit den Leichen begraben hatte“. Branco, ein portugiesischer UN Militärsprecher sagte, „dass die Zahl von 7000 Opfern geschätzt wurde.“ Er schrieb im Jahre 1998: „Es gibt wenig Zweifel daran, dass mindestens 2.000 bosnische Muslime im Kampf gegen die besser ausgebildete und besser befehligte BSA [bosnisch-serbischen Armee] in drei Jahren heftiger Kämpfe starben. Dies entspricht ungefähr der Anzahl, der vom Internationalen Strafgerichtshof für Jugoslawien (ICTY) bis zum Jahr 2001 exhumierten Körper in dieser Region. Viele, vielleicht die meisten dieser Todesfälle, haben vor dem Fall von Srebrenica stattgefunden.“

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